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Rheinberg
Schülerlotsen für die Grundschulen werden gesucht

Rheinberg. Die gesellschaftliche Entwicklungen hin zur vollen Berufstätigkeit von Müttern und Vätern bringen die Eheramtlichkeit an den Grundschulen an Grenzen. Deutlich wurde das am Beispiel der vergeblichen Suche nach Freiwilligen, die den Schülerlotsendienst an der Fossastraße sicherstellen. Die FDP hatte mit ihrem Antrag, die Eltern und Großeltern der Kinder der Grundschule St. Peter zu motivieren, in eine an der Fossastraße entstandenen Lücke zu gehen, eine Debatte im Schulausschuss ausgelöst.

Rektorin Gabi Krekeler erläuterte, dass ihr entsprechender Elternbrief ohne Resonanz gebelieben sei und sie sich daher auch wenig davon verspreche, wenn die Verwaltung ihrerseits einen Versuch unternehme, ehrenamtliches Engagement zu rekrutieren, damit die Schüler verlässlich sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.

Durch die inzwischen weitgehend übliche Berufstätigkeit beider Elternteile sei es ohnehin sehr schwierig, Mütter und Väter für schulische Dinge zu gewinnen. Beim jüngsten Vorlesetag habe lediglich eine Mutter mitgemacht. Lotsen-Aushilfe durch Schüler vom Gymnasium oder der Europaschule sei auch nicht zu erwarten. Und ob Bufdis (Bundesfreiwilligendienstler) an der Fossastraße einspringen könnten, schien den meisten zumindest fraglich. Daher reift im Stadthaus der Gedanke, finanzielle Anreize zu schaffen, damit sich an kritischen Stellen Leute an die Straße stellen, damit Kinder sicher von einer zur anderen Seite kommen. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten.

(bp)
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