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Ob-Wahl
In Solingen herrschen keine Kölner Verhältnisse

Solingen. Es bleibt dabei: Am Sonntag werden die Solinger über ihren neuen Oberbürgermeister abstimmen. Und daran wird auch der Namenszusatz "Coco" in der Parteienspalte des Wahlzettels bei Einzelbewerber Wolfgang Richard Hilmar Teuber nichts ändern. Das stellte die Stadt nun noch einmal klar. "In der Spalte dürfen Kennworte eingetragen werden", sagte eine Sprecherin. Allerdings habe sich von den drei Einzelbewerbern allein Künstler "Coco" Teuber dazu entschieden, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und seinen Spitznamen in der Spalte zu verewigen.

Kölner Verhältnisse wird es also in der Klingenstadt nicht geben. Dort musste die OB-Wahl verschoben werden, weil die Namen der Parteien auf dem Stimmzettel zu groß gedruckt waren. Zum Hintergrund: Bei einer OB-Wahl wird über Personen, nicht über Parteien abgestimmt. In der ersten Spalte des Stimmzettels muss der Name des Bewerbers stehen. In der zweiten Spalte taucht die poltische Organisation auf, der der Kandidat angehört, gegebenenfalls die Bezeichnung "Einzelbewerber" und eben ein Kennwort. In der dritten Spalte sind die Parteien vermerkt, in deren Namen der Kandidat antritt.

(or)
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