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Aktion Wunschzettel
Schüler erfüllen mehr als 40 Wünsche

Aktion Wunschzettel: Schüler erfüllen mehr als 40 Wünsche
Die Lehrer Ulrike Rudolph, Daniela Helmer und Heiko Krull haben gemeinsam mit acht Mitgliedern der Schülervertretung die zur Tradition gewordenen Wunschzettel-Aktion am Friedrich-List-Berufskolleg koordiniert. FOTO: Köhlen / Kempner
Solingen. Bereits zum siebten Mal beteiligen sich die Schüler des Friedrich- List-Berufskollegs an der Aktion Wunschzettel. Von Maxine Herder

Sie gehören zu den ganz treuen Unterstützern der Aktion Wunschzettel: Bereits zum siebten Mal beteiligen sich die Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs an der Burgstraße an der gemeinsamen Aktion von Solinger Morgenpost und Solinger Tafel, zu deren Abschluss am kommenden Montag mehr als 500 Kinder bei einer großen Bescherung ihre Weihnachtswünsche erfüllt bekommen.

Mehr als 40 dieser Wünsche - vom Fußball über die Puppe bis hin zum Riesen-Kuscheltier - haben die Schüler aller Bildungsgänge des Berufskollegs in diesem Jahr erfüllt. Sie sind, sagt Lehrerin Ulrike Rudolph, die die Spenden der Schüler gemeinsam mit ihren Kollegen Daniela Helmer und Heiko Krull und acht Schülern der Schülervertretung koordiniert, mit ganzem Herzen dabei. "Das Engagement der Schüler ist sehr stark und die Bereitschaft zu helfen sehr groß", sagt Rudolph. "Die Schüler interessieren sich sehr für die Aktion, viele haben nachgefragt, wann beispielsweise die Bescherung der Kinder stattfindet."

Dabei haben die Schüler nicht nur die Wunschzettel in der Redaktion abgeholt, sondern klassenweise auch die Geschenke besorgt und sich um das Einpacken und Verzieren gekümmert. So sind viele der Geschenke liebevoll mit Süßigkeiten, bunten Aufklebern und Weihnachtsgrüßen dekoriert. "Die Schüler haben das ganz toll gemacht", lobt Lehrerin Rudolph. Grundsätzlich, sagt sie, bestehe eine große Sensibilität der Schüler gegenüber den Kindern, die im Rahmen der Aktion beschenkt würden. "Den Schülern ging es darum, Kindern, bei denen die Eltern nicht viel haben, ihre Wünsche zu erfüllen", so Rudolph. "Es geht um das Schenken an sich: Die Schüler wollten einfach etwas Nettes für die Kinder machen", ergänzt Kollegin Daniela Helmer. Gerade die aktuelle Flüchtlingssituation - die sich auch in der Arbeit der Tafel und damit auch bei der Aktion Wunschzettel niederschlägt - habe die Schüler in den vergangenen Monaten stark beschäftigt, sagt Ulrike Rudolph. "Wir sind darauf auch im Unterricht und bei unserem Tag der offenen Tür eingegangen. Die Schüler sind hier sehr sensibilisiert."

Derzeit sind rund 1500 Familien bei der Tafel gemeldet, etwas weniger als die Hälfte davon sind Flüchtlingsfamilien. Um auch den Flüchtlingskindern, die zum Teil erst seit Kurzem in Deutschland sind, ein Weihnachtsgeschenk machen zu können, wurden in diesem Jahr erstmals auch nicht personifizierte Wunschzettel ausgegeben.

Quelle: RP
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