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Notunterkünfte
Solingen rechnet bis 2016 mit 5000 neuen Flüchtlingen

Notunterkünfte: Solingen rechnet bis 2016 mit 5000 neuen Flüchtlingen
Im ehemaligen Aldi-Markt an der Beethovenstraße soll die Neuregistrierung und der Gesundheitscheck von neu ankommenden Flüchtlingen erfolgen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Die ursprünglichen Planungen zur Unterbringung von Flüchtlingen sind Makulatur geworden. Nach den jüngsten Entwicklungen rechnet die Stadt Solingen damit, bis Ende 2016 insgesamt 5000 neue Asylsuchende aufnehmen zu müssen. Von Guido Radtke

Insbesondere die Amtshilfe-Ersuchen des Landes im September haben die Situation in der Klingenstadt schlagartig verändert. Zuletzt hatte die Stadt mit sehr kurzen Vorwarnzeiten drei Kontingente mit zusammen 500 Männern, Frauen und Kindern unterbringen und versorgen müssen. Für die Monate Oktober bis Dezember werden jeweils bis zu 400 weitere Flüchtlinge erwartet. Im kommenden Jahr geht die Verwaltung von monatlich 300 Zugängen aus. 

Eine der vielen Maßnahmen ist die Errichtung eines Flüchtlingsdorfes an der Monhofer Straße in Ohligs mit Messe-Pavillions für mindestens 600 Personen. Zudem sind im Stadtgebiet diverse Container-Standorte angedacht - unter anderem an der Grimmstraße, am Schrodtberg oder auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes an der Beethovenstraße. Dieses Gebäude soll als Aufnahme-Station die bislang im Kammermusiksaal durchgeführte Neuregistrierung von Flüchtlingen sicherstellen.

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