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Tönisvorst
Ein echter Glücksgriff für Haus Vorst

Tönisvorst. Eine Menschenschlange hat sich vor Maria und Nannette Slowick gebildet. Herzliche Glückwünsche kombiniert mit viel Lob sind von allen Seiten zu hören. "Das leckere Essen spricht für sich. Dazu ist es die familiäre lockere Atmosphäre, die einem ein wirkliches Willkommensgefühl vermittelt", meint Gratulantin Wilma Jansen. Die KG Rot-Weiß Vorst hebt lobend die Möglichkeiten hervor, die Haus Vorst für Vereine bietet und die Skatrunde, die sich seit vielen Jahren dort trifft, bedankt sich für viele schöne Stunden. Im Haus Vorst feierte das Mutter-Tochter-Gespann Slowick Jubiläum. Seit zehn Jahren führen die beiden das Haus mit Restaurant, Hotel und Saal, das sich im Besitz der Pfarre St. Godehard befindet. "Wir haben vor zehn Jahren einen Glücksgriff getan", sagt Pfarrer Ludwig Kamm und erinnert an die Anfänge als Besitzer von Haus Vorst. Am 1. Februar 2002 erwarb die Gemeinde das Haus von der Stadt. Nach einem ersten Pächterstart übernahmen im Jahr 2005 Maria und Nannette Slowick Haus Vorst. "Wir sind damals angesprochen worden, ob wir uns nicht vorstellen konnten, Restaurant und Hotel zu übernehmen", erinnert sich Nannette Slowick, die zum damaligen Zeitpunkt mit ihrer Mutter zusammen den Rahser Hof in Viersen betrieb. Sie hätten Vorst damals noch nicht einmal gekannt, verrät Maria Slowick mit einem Schmunzeln. Die beiden waren aber neugierig geworden und schauten sich die Anlage an der Kuhstraße 4 an. "Es hat uns sofort angesprochen und der Entschluss fiel, von Viersen nach Vorst zu wechseln", erzählt Nannette Slowick

Ein Entschluss, den die beiden bis heute nicht bereut haben. Wobei sie zugeben, dass der Anfang nicht einfach gewesen wäre. "Die ersten vier Jahre waren kein Zuckerschlecken. Aber wir haben uns gegenseitig Mut gemacht und sind am Ball geblieben", sagen die Slowicks. Die Pächterinnen erwarben das Vertrauen der Vorster und bauten ein Restaurant mit internationaler Küche sowie kroatischen Spezialitäten auf Dazu kam der Hotelbetrieb. Vor drei Jahren wurde der Pachtvertrag um den Saal erweitert, was dem Ganzen noch mehr Leben einhaucht. Etliche Gesellschaften fanden dort bereits statt, wobei die Kunden besonders die Büfetts aus der Küche von Haus Vorst schätzen. "Wir freuen uns auch, dass der Pachtvertrag aktuell für fünf weitere Jahre unterschrieben wurde und hoffen noch auf viel mehr gemeinsame Jahre", betont Kamm und fügt an, dass Haus Vorst für das gesellschaftliche Leben in Vorst von großer Bedeutung sei.

Im Rahmen des Jubiläums hatte sich das Mutter-Tochter-Gespann übrigens auch ein Geschenk an die treuen Gäste einfallen lassen. Sie kreierten einen Kalender, den sich jeder Gast mitnehmen konnte.

(tref)
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