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Tönisvorst
Presbyterwahl: St. Tönis liegt weit vorne

Tönisvorst. Am vergangenen Sonntag wurde in den meisten evangelischen Kirchengemeinde der rheinischen Landeskirche das Presbyterium neu gewählt. Die Wahlbeteiligung lang in der gesamten Landeskirche bei 9,3 Prozent (gegenüber 10.5 Prozent vor vier Jahren).

Im Kirchenkreis Krefeld-Viersen liegt die Wahlbeteiligung mit 7,4 Prozent deutlich niedriger, wo hierbei besonders die Ergebnisse in der Stadt Krefeld zu Buche schlagen. So machten in Krefeld-Süd nur 3,7 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Auch die Friedenskirche im Zentrum sieht mit 4,0 Prozent nicht besser aus. Anders sieht es dabei in den Kirchengemeinden im Kreis Viersen und Kreis Neuss aus. Die höchste Wahlbeteiligung hatte die Kirchengemeinde Osterath (Stadt Meerbusch) mit 18,7 Prozent. Hier war die Quote der Briefwahlwähler mit über 70 Prozent (sonst: zwischen 12 und 23 Prozent) besonders hoch. Die Gemeinde hatte die Briefwahlunterlagen allen Wahlberechtigten direkt mit der Vorstellung aller Kandidaten geschickt. Nach Meerbusch-Lank mit 13,3 Prozent liegt auch die Kirchengemeinde St. Tönis mit 11,1 Prozent weit vorne, dabei sogar noch vor Büderich mit 10,9 Prozent. Während in allen Kirchengemeinden mehr Frauen als Männer wählen gegangen sind, ist das Geschlechterverhältnis in St. Tönis sehr ausgeglichen. Die Männer lagen mit 11,2 knapp über der der Frauen mit 11,1 Prozent.

In der Kirchengemeinde Anrath-Vorst wurde in diesem Jahr nicht gewählt. Die Emmaus-Kirchengemeinde in Willich hat sich bei der Presbyterwahl von 5,3 Prozent im Jahr 2012 auf jetzt 6,3 Prozent gesteigert. Aus der Emmaus-Gemeinde kommt übrigens die jüngste Presbyterin im ganzen Kirchenkreis, sie ist 1996 geboren. Die jüngsten Presbyter kommen aus Krefeld-Süd (1993), aus der Pauluskirchengemeinde (1991), Alt-Krefeld (1990) und St. Tönis (1987).

(hb)
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