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Tönisvorst
Wie man im toten Winkel verschwindet

Tönisvorst. Kurz vor den Herbstferien parkte ein 14-Tonner der Städtereingung Gerke vor dem Haupteingang der Grundschule Hülser Straße in St. Tönis. Diesen hatte die Firma dem Serviceclub Round Table Tönisvorst für ihre Aktion "Raus aus dem toten Winkel", die der Verein seit Jahren an Grundschulen in Tönisvorst und im Kreis Viersen durchführt, zur Verfügung gestellt.

Dabei durften jeweils Schüler der dritten und vierten Klassen sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Aufgrund der hohen Sitzposition des Lastwagenfahrers kann der Eindruck entstehen, der Fahrer habe einen guten Überblicks über das Verkehrsgeschehen. Doch wie alle beim Testsitzen feststellen konnten, sieht man Personen an der Seite sowie vor dem Lastwagen nicht. Erst ab einem Abstand von etwa fünf Metern sind Personen vor dem Fahrzeug sichtbar. Das heißt die Radfahrer und Fußgänger, die sich im toten Winkel befinden, sind für Lkw- sowie Busfahrer nicht mehr zu sehen. Kinder sind dabei besonders gefährdet, bei vier von sechs Unfällen werden sie von rechts abbiegenden Lastwagen angefahren.

Um die Gefahren des toten Winkels zu verdeutlichen, wird dieser mit rot-weißem Absperrband vor und an der Seite des Müllwagens abgegrenzt. Kinder, die gerade nicht im Lastwagen Platz genommen haben und die Gefahren des toten Winkels erklärt bekommen, stehen im Gefahrenbereich. Dadurch können die Kinder auf dem Fahrersitz sehen, dass Sie praktisch nichts sehen, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sind im toten Winkel verschwunden.

Quelle: RP
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