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Viersen
Hochachtung vor der Arbeit der Tafel

Viersen. Der aktuelle Besuch der AG 60+ führte die Mitglieder diesmal zur Viersener Tafel, um einmal hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Initiative zu schauen. Nicht wenige der insgesamt 30 Besucher staunten über den Leistungsumfang der Einrichtung und das soziale Engagement, das hinter der täglichen Arbeit steckt. "Wir haben die Tafel im Jahr 1997 ins Leben gerufen, um den rund 70 Bedürftigen, damals vorwiegend Obdachlose, mit kostenlosen Lebensmitteln zu helfen", erinnerte sich Ex-Ratsherr und ehemaliger Vorsitzender des Sozialausschusses, Heinz Prost, der 1997 mit zu den Initiatoren für das soziale Projekt gehörte.

Heute versorgt die Viersener Tafel rund 1500 Personen, darunter mehr als 300 Kinder. Tafel-Vorsitzende Luzia Witthake informierte ausführlich über den Einsatz der 64 Ehrenamtler, die Lebensmittel bei den verschiedenen Unternehmen abholen, sortieren und verteilen. "Es ist eine segensreiche Einrichtung", lobte AG-Vorsitzender Jochen Häntsch. Der ehemalige Ratsherr dankte den vielen Unternehmen und Bürgern, die mit ihren großen und kleinen Spenden und ihrer Arbeitskraft das Angebot erst möglich machen.

Ohne sie gäbe es die Tafel nicht, erinnerte Häntsch. In Gesprächen mit Tafel-Kunden, die mit geringen finanziellen Mitteln auskommen müssen, erfuhren die AG-Mitglieder wie wichtig die allwöchentlichen Lebensmittelspenden sind. Für die Tafel selber brachte der Besuch einen besonderen Nutzen mit sich. Einige der AG-Mitglieder entschieden sich spontan für eine Mitgliedschaft bei der Tafel.

(tre)
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