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Viersen
Kalina ist neuer Vorsitzender der CDU in Boisheim

Viersen. Bei der Mitgliederversammlung erklärte die Union, sie wolle sich für mehr barrierefreien Wohnraum einsetzen Von Nadine Fischer

Nach rund 16 Jahren gibt Manfred Wynands seinen Posten ab: Neuer Vorsitzender der CDU im Bezirk Boisheim ist Jürgen Kalina. Wynand ist fortan sein Stellvertreter, zuvor war es vier Jahre lang genau umgekehrt. Bei ihrer Versammlung im Boisheimer Dorfcafé wählten die anwesenden Mitglieder jetzt beide einstimmig. "In den vergangenen Jahren hat Jürgen Kalina sowieso schon den Hauptteil der Arbeit gemacht", räumte Wynands ein. "Ich bin beruflich stark eingespannt", begründete der Business Develop Manager seinen Rücktritt. Der CDU im Bezirk Boisheim gehören derzeit 18 Mitglieder an, sechs davon waren zur Versammlung gekommen. "Unsere oberste Pflicht muss es sein, die Zahl aufzustocken", sagte Kalina nach seiner Wahl.

Mit welchen Themen sich die Politiker derzeit befassen, welche Projekte sie vorantreiben wollen, erörterten Kalina, Wynands und Ortsbürgermeister Rainer Thielmann. So möchte sich die Bezirks-CDU zum Beispiel dafür einsetzen, dass mehr barrierefreier Wohnraum in Boisheim entsteht. Damit soll verhindert werden, dass ältere Anwohner wegziehen müssen, weil ihre Häuser nicht barrierefrei sind. Die Union hat außerdem bei der Stadt Viersen angefragt, ob eine befestigte Fläche nahe der Bahnstrecke als Parkplatz ausgewiesen werden kann, um Verkehrsprobleme an der Raiffeisenstraße zu lösen.

Was sich sonst in Boisheim tut, sprachen der Vorstand und der Ortsbürgermeister ebenfalls an. "Der Sportplatz ist vom Bau her fast fertig, aber das Grün sieht noch bescheiden aus", sagte etwa Wynands, der auch Vorsitzender des TSV Boisheim ist. Der Rasen könne derzeit nicht gewässert werden, weil eine Pumpe der Stadt erst kommende Woche angeschlossen werde. In acht bis zehn Wochen solle die Fläche bespielbar sein.

Weil Wynands zudem Schriftführer der Schützenbruderschaft St. Petri ist, informierte er noch über das Thema Bolzplatz: Die CDU hatte bei der Stadt einen Antrag gestellt zu prüfen, ob dieser als Festplatz genutzt werden kann - dazu gibt es noch kein Ergebnis. Auf dem Platz liege häufig Hundekot, "das geht überhaupt nicht, da sind die Hundehalter in der Pflicht", sagte Thielmann. Er diskutierte danach mit Rentner Christian Nix, der als Gast zur Versammlung gekommen war, über die geplante Konzentrationsfläche für Windräder in Boisheim. Vor dessen Grundstück könnte ein Windrad der NEW gebaut werden. Thielmann kündigte an, den Prokuristen des Unternehmens zu fragen, ob sich der Standort verlegen ließe.

Quelle: RP
 
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