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Krebszentrum in Brüggen-Bracht
Polizei will Leichen nicht exhumieren

Krebsklinik in Brüggen-Bracht: Polizei informiert über neue Erkenntnisse
Die Pressekonferenz findet im Polizeipräsidium Mönchengladbach statt. FOTO: Kricke
Brüggen/Mönchengladbach. In Mönchengladbach findet am Freitagmorgen eine Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft und Polizei im Fall der verdächtigen Todesfälle in einem Krebszentrum in Brüggen statt. Wir halten Sie im Liveblog auf dem Laufenden. 

  • 8/26/16 9:26 AM
    Die Pressekonferenz ist nun beendet.

    Hier eine kurze Zusammenfassung: Es wird in drei Fällen wegen fahrlässiger Tötung und in zwei Fällen wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Es wird immer noch geprüft, ob ein kausaler Zusammenhang mit der Behandlung und dem Tod der Krebspatienten in dem Brüggener Krebszentrum besteht. Untersucht werde daher vor allem, ob die Zusammensetzung des verabreichten Medikamentes "3-BP" nicht korrekt war, oder ob den Patienten eine falsche Dosierung verabreicht wurde. Medienberichte, die von 70 Opfern sprechen, wurden dementiert. Es finde auch keine Exhumierung von Leichen statt. Es werden aktuell jedoch 200 Akten geprüft, die bei der Hausdurchsuchung sicher gestellt wurden. Für den behandelnden Heilpraktiker war es nicht unzulässig, das Medikament "3-BP" zu verordnen. Im Kreis Viersen wurde ihm ein Berufsverbot auferlegt.
  • 8/26/16 9:12 AM
    Der Beschuldigte sei immernoch Heilpraktiker, er dürfe aktuell aber seinen Beruf nicht mehr ausüben. Dieses Berufsverbot beziehe sich allerdings nur auf den Kreis Viersen.
  • 8/26/16 9:06 AM
    Es sei immer noch erlaubt, dass von dem Heilpraktiker benutzte Mittel "3-BP" bei der Behandlung anzuwenden. Es finde zwar bereits eine Bedenklichkeitsprüfung statt - diese sei aber noch nicht abgeschlossen.
  • 8/26/16 9:04 AM
    "Mit der Behandlung könnte irgendetwas falsch gelaufen sein. Ob das an der Zusammensetzung des Wirkstoffs selbst liegen könnte oder an der Dosierung, ist noch unklar", sagt Stahl.
  • 8/26/16 9:02 AM
    Das Angebot des ambulanten Krebszentrums habe sich vor allem an niederländische und belgische Patienten orientiert.
  • 8/26/16 8:57 AM
    Stahl wiederholt: "Wir haben einen Beschuldigten. Was sich zukünftig ergeben kann, kann ich seriös nicht einschätzen. Wir haben personenbezogene Daten von rund 200 Personen bei der Hausuntersuchung gefunden. Wieviele mit dem Mittel 3-BP behandelt wurden, ist noch nicht klar."
  • 8/26/16 8:54 AM
    Der Beschuldigte stehe in Kontakt mit der Polizei. Er bestreite, dass bei der Behandlung etwas "falsch gelaufen" sei.
  • 8/26/16 8:53 AM
    Bei der Hausuntersuchung seien Beweismittel gefunden worden, die noch untersucht werden, so Stahl.
  • 8/26/16 8:49 AM
    "Es war nicht unzulässig, dass der Heilpraktiker das sogenannte '3-BP' bei den Patienten angewendet hat", sagt Axel Stahl.
  • 8/26/16 8:46 AM
    Seit dem 30. Juli seien keine neuen Fälle bekannt. Es sei zudem auch keine Exhumierung von Leichen notwendig.
  • 8/26/16 8:45 AM
    "Wir ermitteln nicht in 70 Fällen!" sagt Axel Stahl und dementiert damit die Medienberichte der vergangenen Tage.
  • 8/26/16 8:40 AM
    Geprüft werden soll, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen den Behandlungen und den Todesfällen besteht.
  • 8/26/16 8:39 AM
    "Die Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei ist sehr eng", so Wey.
  • 8/26/16 8:38 AM
    Am 30. Juli ist im Krankenhaus Mönchengladbach eine Frau gestorben, die in dem Krebszentrum Brüggen zuvor behandelt wurde. Laut Stephan Wey handelt es sich dabei um eine Niederländerin.
  • 8/26/16 8:33 AM
    "Dieser Fall bewegt uns als Polizei außerordentlich." Sagt der Polizeisprecher
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(skr)
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