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Viersen
Montag startet Suche nach Weltkriegsbomben

Viersen. Auf einem Gewerbegrundstück zwischen Schiefbahner und Gerberstraße beginnen Sondierungsarbeiten

Viersen (RP) Ab Montag, 4. April, finden auf einem Grundstück zwischen der Schiefbahner Straße und der Gerberstraße sogenannte Sondierungsarbeiten wegen des Verdachts auf Kampfmittel statt. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Hintergrund ist eine geplante Baumaßnahme auf dem Gewerbegrundstück. Im Zuge der Vorbereitung der Baumaßnahme hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf bei der Auswertung von Luftbildern einen "Verdachtspunkt" festgestellt.

Das bedeutet, dass in diesem Bereich möglicherweise Kampfmittel, etwa eine nicht detonierte Fliegerbombe, liegen könnten. Es handelt sich dabei ausdrücklich nur um einen Verdacht. Ob dort tatsächlich ein Blindgänger verborgen ist, lasse sich nicht mit Bestimmtheit sagen, betonte ein Stadtsprecher.

Um Gewissheit zu erlangen, wird nun sondiert. Dabei bohren Mitarbeiter eines vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung beauftragten Fachunternehmens eine Vielzahl von Löchern in das Erdreich. In diese Löcher wird eine Sonde herabgelassen, die auf metallische Gegenstände im Boden reagiert. Diese Arbeiten bergen keine Gefahr für Anwohner und Passanten, erklärte der Stadtsprecher. Soweit Absperrungen errichtet werden, dienten diese nur dazu, die Arbeiter und die Arbeitsstelle zu sichern.

Quelle: RP
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