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Schwalmtal
Schwalmtaler Rat stimmt Fusion der Realschulen zu

Schwalmtal: Schwalmtaler Rat stimmt Fusion der Realschulen zu
Birgit Bünger, die jetzige Leiterin der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal, soll auch die neue Schule mit zwei Standorten führen. FOTO: Busch
Schwalmtal. Die Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal und die Realschule Niederkrüchten sollen zusammengelegt werden. Jetzt muss Niederkrüchten entscheiden Von Heike Ahlen

Die Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal wird künftig vierzügig sein. Schon für die Schuljahre 2016/2017 und 2017/2018 waren jeweils vier Eingangsklassen gebildet worden. Jetzt beschlossen der Schulausschuss und der Rat, die Vierzügigkeit für die Waldnieler Schule festzuschreiben. Das bedeutet, dass dort keine fünfte Eingangsklasse mehr eingerichtet werden darf. Schüler, die aus Viersen, Mönchengladbach oder dem weiteren Umland kommen, können künftig abgewiesen werden, falls die vier Züge in Waldniel bereits mit Schülern, die im Einzugsgebiet der Schule wohnen, ausgelastet sind.

Die Waldnieler Realschule wird mit der Niederkrüchtener Realschule zusammengelegt. Die Einrichtung wird zwei Standorte haben, einen in Waldniel, einen in Niederkrüchten. An beiden Standorten sollen Schüler der Klassen fünf bis zehn unterrichtet werden und nicht, wie an der Gesamtschule Brüggen, nach Jahrgängen getrennt. Die Schule wird insgesamt sechszügig sein - vier Klassen pro Jahrgang werden in Waldniel unterrichtet, zwei in Niederkrüchten. Mit der Zusammenlegung gilt das Konzept der Waldnieler Schule ab dem kommenden Schuljahr auch für den Standort in Niederkrüchten, der dann ebenfalls den Namen Janusz-Korczak-Realschule tragen wird.

Ein bisher wichtiger Unterschied zwischen den beiden Schulen soll im Laufe der kommenden Jahre schrittweise aufgehoben werden: Bislang war die Realschule Niederkrüchten eine Halbtagsschule. In Schwalmtal hingegen wurde bereits vor einigen Jahren der gebundene Ganztag eingeführt. Auch in Niederkrüchten wird nun im Sommer der Ganztag für die neuen Fünftklässler eingeführt - nach und nach wird der Halbtag dann herauswachsen.

Die Gemeinde Schwalmtal wird Träger der gesamten Schule. Das Gebäude in Niederkrüchten bleibt allerdings im Besitz der Gemeinde Niederkrüchten - mit allen Pflichten. Versicherung, Reinigung, Instandhaltung und Pflege, Betriebskosten, Sekretärin, Hausmeister, Schulsozialarbeit, Küchenkräfte und auch die Ersatzbeschaffung von Inventar ist weiterhin Sache der Gemeinde Niederkrüchten.

Den Beschluss zur Zusammenlegung der Schulen haben der Schulausschuss und der Rat in Schwalmtal gefasst. In Niederkrüchten steht der Beschluss noch aus. Ursprünglich sollten der Schulausschuss und der Rat dort in dieser Woche zusammenkommen, die Sitzungen wurden aber vertagt. Die Auflösung der Realschule Niederkrüchten und die Zusammenlegung mit der Realschule Schwalmtal stehen in der Sitzung des Schulausschusses am Donnerstag, 26. Oktober, 18 Uhr, auf der Tagesordnung.

Quelle: RP
 
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