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Niederkrüchten
St.-Agatha-Schützen eröffnen Kirmes-Saison

Niederkrüchten. In Oberkrüchten wird Schützenfest gefeiert. Die Bruderschaft hofft, heute letztmalig im Zelt zu schießen

Die Fahnen waren gehisst, die Girlanden über die Straßen gezogen. Beim Auftakt des Schützenfestes der St.-Agatha-Schützenbruderschaft Oberkrüchten war der Ort festlich geschmückt. Auch wenn recht frisch war am Samstagmorgen, die Schützen marschierten dennoch.

Vorstandsmitglied Joe Labonde eilte nach dem großen Zapfenstreich vor der Kirche, der vom Tambourcorps Dülken und dem Instrumentalverein "Frei-weg" Oberkrüchten gespielt wurde, zum Festzelt. "Damit die Leute an der Kasse an die Biermarken und an das Wechselgeld kommen", sagte er. Auch Dieter Smets, Zugführer der Oberkrüchtener Hubertusschützen, war vorher schon im Zelt, um das Maskottchen seines Zuges auf den Tisch zu stellen - ein lustig drein schauendes Männchen mit Fahne in der Hand: "Damit meine Mannen auch wissen, wo sie zu sitzen haben."

Die ehemaligen Jäger zogen neu als Grenadiere in neuen Uniformen beim Umzug mit. Im Festzelt gab der neue 31-jährige Major Alexander Hesse den Befehl: "Achtung - präsentiert das Gewehr." Herein zog das Königshaus mit Gästen zum Ehrentisch. Dazu gehörte auch "Kalle Wassong: "Das ist als Bürgermeister mein erstes offizielles Schützenfest." Danach gab Hesse den Oberkrüchtener Schützenbrüdern den Befehl: "Das Gewehr über, das Gewehr ab. Rührt euch. Nach hinten wegtreten." Zehn Jahre hatte Jürgen Issel diese Aufgabe, Vater der Königin Sarah, inne. "Nervös bin ich schon ein bisschen, aber ich trete ja auch in die großen Fußstapfen meines Vorgängers", sagte Hesse.

Der 68-jährige Reiner Beecker ist in diesem Jahr der Königsadjutant. Der Schützenkönig von 1977 hatte diesen Posten schon mehrmals inne: "Dieses Jahr aber zum letzten Mal. Ich habe das nur für meinen Sohn Michael getan." Denn der ist in diesem Jahr Schützenkönig. Seine Minister sind sein Bruder Stefan Beecker sowie Dirk Steuer.

Bei den Oberkrüchtenern wächst zudem die Hoffnung, dass der heutige Vogelschuss ab 16.45 Uhr letztmalig im Zelt stattfinden muss. Zukünftig wolle man wieder ins Freie, da dort die Atmosphäre schöner und mehr Zuschauer möglich seien.

(off)
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