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Viersen
Viersener Bahnhof erhält Toiletten-Anlage

Viersen. Stadt und Eigentümer haben sich geeinigt. Jede Nutzung kostet voraussichtlich bis zu 50 Cent.

Viele Viersener werden jetzt erleichtert sein: Die Stadtverwaltung und die Eigentümergemeinschaft Janissen & Dannreuther haben einen Vertrag über eine neue WC-Anlage im Bahnhof geschlossen. Dies hat der Haupt- und Finanzausschuss in nichtöffentlicher Sitzung genehmigt.

Eingebaut werden soll eine Toilettenanlage, die behindertengerecht und resistent gegen Vandalismus ist. Die Kosten von voraussichtlich 70.000 Euro für Anlage und Montage werden mit Mitteln bezahlt, die die Verwaltung wegen der gewährten Zuschüsse zum Umbau des Bahnhofsvorplatzes nicht braucht. Der Eigentümer hat sich verpflichtet, das WC mindestens 15 Jahre zu betreiben. Allerdings kostet jede Nutzung Geld - bis zu 50 Cent.

Die Toiletten-Anlage wird während der Öffnungszeiten des Bahnhofsgebäudes, die sich nach dem Fahrplan der Züge richten, geöffnet sein. Die Eigentümer haben sich verpflichtet, diese zu unterhalten, zu reinigen und zu reparieren. Sie ähnelt im Innern dem Häuschen an der Hauptstraße bei der evangelischen Kirche; der Baubeginn steht noch nicht fest. Aus städtebaulichen und aus finanziellen Gründen hat sich die Verwaltung gegen ein separates Bauwerk entschieden. Mehrfach hatten Randalierer die WCs zerstört; daraufhin hatte der Eigentümer diese geschlossen. Für viele Fahrgäste kein Zustand - immer wieder gab es Beschwerden.

Zudem investiert die Verwaltung 6000 Euro in ein taktiles Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte.

(busch-)
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