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Wegberg
Mit Musik geht alles besser

Wegberg: Mit Musik geht alles besser
Helmut Misgaiski leitet die Chorgemeinschaft, die sich vor sieben Jahren gegründet hat. Andre Hosten (rechts), Vorsitzender des Liederkranzes, begrüßte die vielen Zuhörer im Forum mit den Worten "Sie spielen die Hauptrolle". FOTO: Jürgen Laaser
Wegberg. Die 43 Sänger der Chorgemeinschaft ließen viele bekannte Melodien im Wegberger Forum erklingen. Begleitet wurden sie von den Mönchengladbacher Plüsch-Symphonikern, die auch alleine vortrugen. Die Zuhörer spendeten viel Applaus. Von Philipp Schaffranek

Sie wollten einen Bogen schlagen: Von bekannten Fernseh- und Kinomelodien im ersten Teil des Konzerts hin zu Revue, Kabaret, Musical und Broadway im zweiten Teil. Eines sei dabei für ein erfolgreiches Konzert wichtig: "Authentisch sein". Das sagt Helmut Misgaiski, Chorleiter der Männergesangsvereine "Liederkranz Wegberg" und der "Rather Dorfspatzen", die seit sieben Jahren eine Chorgemeinschaft bilden. Der Bogen beim Konzert "Mit Musik geht alles besser" gelang.

Andre Hosten, Vorsitzender des Liederkranzes begrüßte die vielen Zuhörer. "Sie spielen die Hauptrolle", sagte er dem Publikum zugewandt. Denn schließlich entschieden die Zuhörer, ob sich das Engagement der Sänger gelohnt hat. Er übergab das Mikrofon an Heribert Jackels, der anschließend unterhaltsam und informativ durch das Programm führte.

Sänger und Instrumentalisten eröffneten das Konzert mit "Wir machen Musik" aus dem gleichnamigen Film. Es war ein Swing mit lockerem Beckenschlag zum Schluss, der den gemütlichen Abend einleitete. Eine andere Stilrichtung hatte "Exodus". Statt swingend war es getragen. Dumpf trommelte das Schlagzeug den langsamen Rhythmus. Danach wurde es wieder lustiger: Es folgte der Ohrwurm "Ich brauche keine Million" und die "Schiwago Melodie", im Walzer-Tempo, ehe das Stück zum Schluss immer langsamer wurde.

Die Plüsch-Symphoniker setzten im ersten Teil auf lockere, frühlingshafte Musik. Sie spielten "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" und "Pasadena". Bei Moon River - ein Stück aus "Frühstück bei Tiffany" - kam vor allem die Klarinette, mit ihrer ruhigen, fast romantischen Melodie heraus. Bei "Around the world" aus "In 80 Tagen um die Welt" war es hingegen das Klavier, das mit leicht klingenden Läufen herausstach.

Den zweiten Teil startete die Chorgemeinschaft mit zwei Musical-Stücken: "Ol' man River" und "Hello Dolly". Aus dem Musical "Das Phantom der Oper" sang der die Stücke "Denk an mich" und "Lied der Nacht". Die Plüsch-Symphoniker - im ersten Teil noch mit leichter Musik - hatten für die zweite Hälfte mehrere Potpourris vorbereitet. Darunter "West Siede Story" von Leonard Bernstein mit der Ballade "Maria" oder dem etwas getragenen "Tonight".

Mit ihrem Applaus zeigten die Zuhörer im Forum Wegberg, dass es ein erfolgreiches Konzert der Chorgemeinschaft war. Es endete mit "My Way" von Frank Sinatra und dem Broadway-Klassiker "New York, New York". Es war der Abschluss eines breiten Programms an Film-, Fernseh- und Musicalmelodien, die wohl bei vielen Zuhörern "Bilder im Kopf" entstehen ließen, wie es Moderator Heribert Jackels mehrfach sagte.

Quelle: RP
 
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