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Wermelskirchen
An der Telegrafenstraße wird Beschilderung erneut geändert

Wermelskirchen. Die Stadtverwaltung wird die Hinweisschilder für das Durchfahrtsverbot in der Telegrafenstraße voraussichtlich in der kommenden Woche noch einmal ändern. Das sagte gestern Bürgermeister Rainer Bleek nach einem Treffen mit der Polizei. "Die Beschilderung war nicht eindeutig, vor allem mit Blick auf das Ahnden der Verstöße", sagte Bleek.

Konkret geht es um das rot-weiße Schild "Durchfahrt verboten" (vor dem Abzweig "An der Feuerwache") und das blaue Schild "Durchfahrt nur für Busse" (Sicherheitsdienst Offermanns). Wer das rot-weiße Schild missachtet, wer also ohne Anliegen in diesen Bereich vor der Sparkasse fährt, muss laut Bleek 20 Euro zahlen. Wer dort zum Beispiel parkt und dann das blaue Schild ignoriert, müsse nur 15 Euro zahlen.

Das blaue Schild werde daher durch ein zusätzliches rot-weißes Schild (mit dem Zusatz "Linienbusse und Radfahrer frei") ersetzt. "Dann ist klar: Wer hier durchfährt, muss 20 Euro zahlen", sagt Bleek. Zudem dürfen Werbeplakate in diesem Bereich künftig nicht mehr aufgehängt werden, da sie von der neuen Beschilderung ablenken. Und auf der Fahrbahn werde ein Hinweis markiert, um deutlich zu machen, dass der Durchgangsverkehr am Abzweig "An der Feuerwache" in Richtung Brückenweg abgeleitet wird.

Es sei unstrittig, dass das Durchfahrtsverbot noch zu oft missachtet wird, gibt der Bürgermeister zu. Er sagt aber auch: "Nach den Feststellungen der Stadtverwaltung halten sich 90 Prozent der Autofahrer daran." Was ihn besonders ärgert: "Bei einigen Autofahrern ist eine ,Wild-West-Mentalität' festzustellen, die sehr bewusst die Gültigkeit von Regeln ignoriert." Ein solches Verhalten, das man auch beim Parken beobachten könne, "kann und darf die Stadt nicht hinnehmen". Die Zusammenarbeit mit der Polizei habe bisher gut funktioniert. Bleek: "Es sollte möglich sein, sie auch an diesem Punkt fortzuführen."

(ser)
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