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Wermelskirchen
Im Schnitt 23.837 Euro pro Jahr zum Leben

Wermelskirchen. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in Wermelskirchen liegt laut Statistikern über dem Landeswert. Von Beate Wyglenda

Das gesamte Jahreseinkommen der Bürger in Wermelskirchen hat im Jahr 2014 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro durchbrochen. Das belegen nun aktuelle Zahlen der amtlichen Landesstatistikstelle Information und Technik Nordrhein-Westfalen. Lag die Einkommenssumme 2013 noch bei 997 Millionen Euro jährlich, erreichte die Stadt 2014 ein Jahreseinkommen von insgesamt 1028 Millionen Euro (+3,1 Prozent).

Pro Kopf belief sich das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen in Wermelskirchen auf durchschnittlich 29.837 Euro im Jahr 2014. Das sind 996 Euro mehr als im Jahr zuvor. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben und Zugabe von empfangenen Sozialleistungen standen jedem Wermelskirchener statistisch gesehen 23.995 Euro im Jahr 2014 zum Ausgeben oder Sparen zur Verfügung - das waren 673 Euro mehr als im Vorjahr.

Damit liegt Wermelskirchen, sowohl was das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen wie auch dessen Wachstumsrate betrifft, leicht über Landesdurchschnitt. NRW-weit verfügte jeder Einwohner im Jahr 2014 über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 21.207 Euro, was 501 Euro mehr zum Vorjahr ausmacht. Die beiden bevölkerungsreichsten Städte von NRW, Köln und Düsseldorf, erreichten 2014 zwar mit 21,6 Milliarden Euro beziehungsweise 14,5 Milliarden Euro auch die höchsten Einkommenssummen. Jeder Einwohner Kölns hatte im Schnitt jedoch lediglich 20.799 Euro verfügbares Jahreseinkommen in der Tasche. In der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 24.128 Euro.

Das kann der Rheinisch-Bergische Kreis überbieten: Auf stolze 24.567 Euro beläuft sich das verfügbare Einkommen, über das statistisch jeder Einwohner des Kreises verfügen kann. "Damit gehört unser Kreis zu den Spitzenreitern in NRW", sagt der für Wermelskirchen zuständige Landtagsabgeordnete Rainer Deppe erfreut. Lediglich im Kreis Olpe und im Märkischen Kreis ist die Summe höher gewesen. Insgesamt erreichte der Rheinisch-Bergische Kreis 2014 eine verfügbare Einkommenssumme von etwa 6,9 Milliarden Euro nach 6,7 Milliarden Euro im Vorjahr (+2,6 Prozent). "Ein hohes verfügbares Einkommen ist vor allem ein Verdienst der Bürger. Aber es kommt auch auf die Rahmenbedingungen an; und die sind gut im Rheinisch-Bergischen Kreis", heißt es aus dem Abgeordnetenbüro weiter.

Und doch sind die Zahlen nichts im Vergleich zum rechnerisch höchsten Pro-Kopf-Einkommen, das den Bürgern in Blomberg im Kreis Lippe 2014 zur Verfügung stand. 40.929 Euro hatte dort jeder Einwohner durchschnittlich zum Ausgeben im Geldbeutel. Am unteren Ende der Skala rangiert Kranenburg im Kreis Kleve mit 15.233 Euro pro Einwohner.

Quelle: RP
 
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