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Wermelskirchen
Jutta Hildner tritt aus der CDU aus - bleibt aber im Rat

Wermelskirchen. Im Stadtrat sitzen im nächsten Jahr zwei Kommunalpolitiker, die keiner Partei angehören: nach Rainer Schneider (BM berichtete gestern exklusiv) auch Jutta Hildner. Die Dhünnerin trat im Dezember aus der CDU aus und saß in der letzten Ratssitzung 2015 schon allein an einem Tisch. Im Rat gibt es dann neben Schneider und Hildner zwei weitere, fraktionslose Stadtverordnete: Karl Springer (AfD) und Andreas Müßener (Alfa).

Hildner galt als der Hoffnungsträger der CDU-Ratsfraktion: Die Architektin sollte für die Fraktion vor allem städtebaulich für einen fachlichen Blickwinkel sorgen. Sie war erst im November 2013 in die Partei eingetreten. "Derjenige, der etwas gestalten möchte, ist in der Kommunalpolitik richtig aufgehoben": Danach wollte die 53-Jährige handeln.

Fraktionsvorsitzender Christian Klicki bedauerte den Austritt. "Sie gab persönliche Gründe an, die ich akzeptiert habe. Jutta Hildner möchte eine Auszeit nehmen." Er hofft, dass diese Auszeit nicht auf Dauer sein werde. "Die Tür bei uns steht immer offen." Die CDU halte Kontakt und habe sie auch zu Sitzungen, zum Beispiel über den Loches-Platz, eingeladen. "Für uns war und ist es wichtig, sie weiter in Baufragen bei uns zu haben. Sie hat den fachlichen Blick."

(tei.-)
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