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Wermelskirchen
Kinder zeigen farbenprächtiges Musical

Wermelskirchen: Kinder zeigen farbenprächtiges Musical
Der König, gespielt von Thorben Olek, regiert im Land "Kunterbunt". Die einzelnen Farben fordern ihn eines Tages auf, sie zur jeweils wichtigsten Farbe im Land zu machen. Das Stück stand unter dem Motto: "Vielfalt macht glücklich." FOTO: Hertgen
Wermelskirchen. Die Froschklasse der Schwanenschule und die Musikklasse des Gymnasiums präsentierten gemeinsam das Musical "Kunterbunt" - und erhielten dafür vom Publikum riesigen Applaus. Von Melina Eickhorn

Einige der jungen Darsteller des Mini-Musicals der Froschklasse der Schwanenschule sowie der Musikklasse 5c des Gymnasiums können noch gar nicht lesen, und lernten für ihren Auftritt doch eine Menge Text auswendig. Am Sonntagmittag lebten alle Mitwirkenden im Land "Kunterbunt", das ein bunter König (gespielt von Thorben Olek, 2. Klasse) regierte, und in dem sich die Farbvielfalt aus der Zusammenarbeit von blauen, roten und gelben Untertanen ergab.

Gemeinsam färbten sie Schmetterlinge und machten die Jahreszeiten farbenprächtig, waren zudem für jeden Regenbogen weltweit zuständig. Eines Tages erklärten sich die einzelnen Farben jedoch zu der jeweils schönsten und forderten den König auf, sie zur wichtigsten Farbe in Kunterbunt zu machen.

Chiara Steharnik gab als Sprecherin die Rahmenhandlung der Geschichte wieder, die Kinder der Froschklasse - alle im Alter von sechs, sieben Jahren - schlüpften auf der Bühne in Gewänder und Rollen, die Musikklasse unterstützte die Handlung mit passenden Gesängen. Es war ein Musical von 50 Minuten unter dem Leitgedanken "Vielfalt macht glücklich" in der Schwanenschule. Die Herren Optik und Schneider (gespielt von Elias Wehner und Ben Stöver aus der ersten Klasse) empfahlen dem König rappend, jeder Farbe ihren eigenen Tag zu widmen und kleideten ihn passend ein. Nach den "Blauen Tagen", in denen er von den freundlichen und Ruhe ausstrahlenden, blauen Untertanen umgarnt wurde und selbst blau trug, schlief er entspannt ein. Der nächste Tag, der der Farbe Rot gewidmet war und an dem die roten Untertanen ihre Leidenschaft und Energie mit Stockkämpfen demonstrierten, waren dem König zu anstrengend ("Verschwindet, der 'Rote Tag' ist vorbei!"). Nach den "Gelben Tagen" träumte der König nur noch von sich selbst und fand sich besonders schön, so wie sich auch das Gelb als die schönste Farbe wähnte, schließlich färbe es die Sonne und die Sterne.

Die Farben mussten erst erkennen, dass sie zusammengehören und die Welt nur gemeinsam bunt machen können - ein wertvoller Gedanke, überbracht von Kindern der ersten, zweiten und fünften Klasse. Am Ende gab es für die Darsteller, die Leiterin der Musikklasse (Nathalie Richter), die Klassenlehrerin der Froschklasse (Gabriele Nauroth) sowie Silke Vogel einen riesigen Applaus.

Geprobt hatten die Kinder seit kurz vor den Osterferien. Auch sonst gab es viel zu tun: Alte Klassenräume mussten leergeräumt und neue eingeräumt werden, außerdem werden bald die neuen Erstklässler eingeschult und die jetzigen Viertklässler entlassen. Für eine Schule sei es schwierig, die Kosten für die Aufführung zu stemmen, sagte Gabriele Nauroth. "Allein die Aufführungsrechte kosten 200 Euro."

Quelle: RP
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