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Wermelskirchen
Pfützen an der sanierten Südstraße nerven Anwohner

Wermelskirchen. Vor knapp sechs Wochen hat die Südstraße in Dabringhausen auf einer Länge von knapp 200 Metern eine neue Fahrbahnoberfläche erhalten. Anwohner Rolf Treunowski ist froh über die Sanierung. Was ihn allerdings nervt und ärgert: "Seitdem bilden sich vor den Grundstückseinfahrten nach jedem stärkeren Regen riesige Pfützen", kritisiert Treunowski am "Bürgermonitor" unserer Redaktion. Die Sanierung habe schließlich eine Menge Geld gekostet. Treunowski: "Diesen Zustand kann ich nicht akzeptieren, wurde hier nicht richtig gearbeitet?" Von Sebastian Radermacher

Jürgen Schütze, Straßenmeister der Stadt Wermelskirchen, hat die Sanierung der Fahrbahnoberfläche von der Altenberger Straße bis zur Ecke Ringstraße begleitet. "Wir haben die Situation vor und nach der Sanierung dokumentiert", betont er auf Nachfrage unserer Redaktion. So sei er auch kurz nach starken Regenfällen vor Ort gewesen und habe sich ein Bild von der Situation an der Südstraße gemacht. Ergebnis: "Ich habe keine riesigen Pfützen festgestellt", sagt der Straßenmeister. Die Pfützen, die sich nach dem Regen dort am Straßenrand gebildet hätten, seien im Toleranzbereich gewesen.

Eine solche Erneuerung der Asphaltdeckschicht sei nicht mit einer Fahrbahnerneuerung vergleichbar, betont der Straßenmeister. "Wir müssen, wie jetzt an der Südstraße, die vorhandenen Strukturen nutzen und daraus das Beste machen", erläutert Schütze. "Insgesamt ist die Situation an der Südstraße jetzt deutlich verbessert."

Er wünsche sich, dass sich Bürger mit Kritik und Beschwerden häufiger direkt bei ihm (Tel. 710-693) melden. Schütze: "Ich fahre gerne raus und schaue mir die Situation an."

Quelle: RP
 
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