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Blickpunkt Wirtschaft
Mit 57 Jahren in die Selbstständigkeit - eine Herausforderung mit Höhen und Tiefen

Wermelskirchen. Manchmal ändern sich von heute auf morgen die Lebens- und Arbeitsumstände. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Für Barbara Kiesecker war in dieser Situation von Anfang an klar: "Ich mache mich selbstständig. Was genau es sein sollte, war mir jedoch nicht gleich bewusst - so begann ein etwas längerer Weg, bis meine heutigen Dienstleistungen das Licht der Welt erblickten", sagt die 57-jährige Wermelskirchenerin. Wichtig ist ihr hierbei zu erwähnen, dass sie sich immer Hilfe von außen geholt habe. "Das halte ich für enorm wichtig, damit man sich nicht in den Anfängen und auf den ersten unsicheren ,Gehversuchen' verzettelt."

Heute fühle sie sich wohl mit ihren Angeboten rund um das Büro- und Buchhaltungsmanagement. Hier können mittelständische Unternehmen in der Arbeits- und Ablauforganisation im Bereich Buchhaltung ebenso profitieren, wie kleinere Unternehmen, Freiberufler oder Handwerker im Bereich der Verbuchung von laufenden Geschäftsvorfällen. "Ein neues und innovatives Angebot in Form von Workshops ist noch in Arbeit", sagt Kiesecker. Nähere Infos gibt es im Internet unter www. barbara-kiesecker.de.

Nicht zuletzt aus all diesen Tätigkeiten und Aktionen hat sie sich in diesem Jahr auch zur Leiterin des Arbeitskreis Dienstleister im Stadtmarketingverein WiW zur Verfügung gestellt. "Etwas für die Gemeinschaft auf ehrenamtlicher Basis zu tun, rundet meine Arbeit verbunden mit meinen Werten hervorragend ab", meint die 57-Jährige. Das nächste Treffen dazu findet am 19. Januar statt. "Ich freue mich, wenn sich noch mehr Dienstleister finden, die diesen Arbeitskreis unterstützen." Barbara Kiesecker ist unter Tel. 02196 8862820 für Interessierte zu erreichen.

Auch wenn sie einige Hürden zu überwinden hatte und der Weg in die Selbstständigkeit im Alter von 57 Jahren eine große Herausforderung war, würde sie diesen Weg jederzeit wieder so gehen. "Es war manchmal recht schwierig, mit der neuen Situation umzugehen, ich würde es aber wieder tun", sagt Kiesecker. Nicht zuletzt möchte sie auch andere Wermelskirchener dazu ermutigen, falls erforderlich, neue Wege zu gehen. "Gerne stehe ich für Interessierte zu Gesprächen aus meinen Erfahrungen zur Verfügung."

(ser)
 
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