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Wermelskirchen
Zu kurze Grünphasen - Stadt überprüft Fußgängerampel

Wermelskirchen. Die WNKUWG-Fraktion kritisiert die Verkehrssituation im Bereich Dabringhauser Straße/Eich/B 51. "Bereits heute ist die Verkehrslage dort äußerst fragil. Störungen führen zu größeren Beeinträchtigungen aller Verkehrsteilnehmer", kritisiert die Fraktion in einem Schreiben an den Bürgermeister. Hintergrund ist die im Beirat für Menschen mit Behinderung von der Verwaltung angekündigte Überprüfung der Ampelanlage am Durchstich Eich.

Die Beiratsmitglieder hatten über zu kurze Grünphasen für Fußgänger geklagt. Eine Änderung der Grünphase ist allerdings nicht ohne Weiteres möglich, denn die Ampelanlage ist an ein komplexes System angeschlossen, das auch die Ampeln der B 51 einbezieht. Mehrere Ampeln sind in ihren Grünphasen aufeinander abgestimmt. Wenn also ein Fußgänger die Ampel am Durchstich aktiviert, könnte dies zum Beispiel Auswirkungen auf den Verkehr auf der Dellmannstraße und der Dabringhauser Straße haben.

In ihrem Schreiben an den Bürgermeister will die WNKUWG von der Stadtverwaltung wissen, welche Auswirkungen die Entwicklung des Loches-Platzes auf die Verkehrssituation auf der Eich haben könnte. Konkret fordert die Fraktion eine Aussage dazu, mit welchen Zahlen zum Autoverkehr das beauftragte Ingenieurbüro bei den einzelnen Entwürfen für die Neugestaltung des Loches-Platzes gerechnet hat. Diese Zahlen seien bereits Anfang Januar in einer nichtöffentlichen Sitzung angefordert worden. "Wann bekommen wir diese Zahlen?", fragen Henning Rehse und Jan Paas für ihre Fraktion.

Sie befürchten zudem, dass durch die sehr gute fußläufige Erreichbarkeit des Loches-Platzes die Fußgängerampeln an der Eich viel mehr beansprucht werden und dadurch die Ampeln für den Autoverkehr quasi "dauerrot" zeigen. Sollte es eine kostenträchtige Veränderung der Ampel am Durchstich geben, sollten diese Anregungen einbezogen werden, fordert die WNKUWG.

(ser)
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