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Schermbeck
200 kleine Forscher und Bastler

Schermbeck: 200 kleine Forscher und Bastler
Unter Leitung von Christian Stoffe, dem Vater eines Schülers, lernten die Jungen und Mädchen der Klasse 4 a, wie man mit Stichsägen, Handkreissägen und Schleifmaschinen Holzscheiben künstlerisch gestalten kann. FOTO: Scheffler
Schermbeck. Bis Freitag findet an der Gemeinschaftsgrundschule die Projektwoche unter dem Motto "Forschen und Basteln" statt. Auf einem Basar kann am Ende erworben werden, was die Kinder gebastelt haben. Der Erlös hilft der Schule. Von Helmut Scheffler

Kinder, die Holz sägen, aus Eierkartons und Papphülsen kleine Autos bauen und im Klassenraum mit Magneten unterwegs sind, um die Anziehungskraft an unterschiedlichen Gegenständen zu testen, kriegt man nicht alle Tage in der Schermbecker Gemeinschaftsgrundschule (GGS) zu sehen. In dieser Woche ist alles anders. Bis Freitag findet dort eine Projektwoche unter dem Motto "Forschen und Basteln" statt.

Die Drittklässler gehen seit einigen Jahren zur Gesamtschule, um von den an der Aktion "Jugend forscht" beteiligten Gesamtschülern im Gebiet des Forschens allerlei zu lernen. "Diese Kooperation soll auch auf den Kindergarten ,Hand in Hand' ausgeweitet werden", sagt Schulleiterin Jessica Steigerwald. Als erster der sechs Schermbecker Kindergärten darf sich die evangelische integrative Kindertageseinrichtung "Hand in Hand" an der Erler Straße noch bis zum Jahre 2018 als ein "Haus der kleinen Forscher" bezeichnen. Und zwar als Belohnung für das kontinuierliche Engagement im Bereich der Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften.

Die Erstklässler forschten im Bereich des Schwimmens und Sinkens. In große Wasserbecken tauchten sie Gegenstände ein und unterschieden anschließend zwischen solchen Gegenständen, die auf den Boden des Beckens sinken, die an die Wasseroberfläche drängen oder im Wasser schweben.

Die Zweitklässler widmeten sich dem Thema Magnetismus. In Versuchen ermittelten sie, an welchen Gegenständen im Klassenraum, auf dem Flur und auf dem Schulhof ein Magnet hängenbleibt. Die Kinder stellten schnell fest, dass es immer ein metallischer Körper war, der den Magneten festhielt.

Die Klassen der dritten und vierten Jahrgänge bauten Räderfahrzeuge aus Alltagsgegenständen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Fahrzeugen zu tun hatten. Von einer Papprolle oder von Plastikflaschen abgeschnittene Stücke fungierten als Räder. Und aus einem Schuh- oder Eierkarton wurden Karosserien gebastelt. Welches Fahrzeug am schnellsten und zuverlässigsten eine Rampe hinunterrollen kann, wird sich am Freitag zeigen, wenn die Schüler zwischen 15 und 17 Uhr ihre Arbeiten den Eltern, Großeltern und Geschwistern präsentieren wollen. Am Freitag haben die Besucher auch Gelegenheit, auf dem Basar all das zu erwerben, was in dieser Woche gebastelt wurde. Das "Basteln" als zweiter Motto-Teil der Projektwoche hat einen ganz einfachen Grund. Seit vielen Jahren bietet die GGS Basare an, um einen Erlös zu erwirtschaften, der zur Finanzierung von schulischen Wünschen dient, die der Schulträger nicht erfüllen kann. In diesem Jahr baut der Förderverein den Musikraum um. Für neue Schränke, den neuen Bodenbelag und für den Anstrich ist jeder Euro wichtig.

Beim Basteln kamen in den einzelnen Klassen ganz unterschiedliche Gegenstände zusammen. Dazu gehören die dicken Holzscheiben, aus denen die Klasse 4a unter Anleitung von Christian Stoffe Figuren herausgeschnitten haben. Die Klasse 2a bemalte mit Lackfarbe Zaunlatten mit Ornamenten, Blumen und geometrischen Figuren. Außerdem entstanden schmucke Nagelbilder. In der 1 b wurden Windspiele mit bunten Bändern gebastelt und Schatzkisten bunt beklebt. Kerzenständer und Eulen aus Holz steuert die 2b am Freitag zum Basar bei, die 4b bemalte Steine und die 3a Gegenstände, die aus der Vereinigung von Holz und Filz entstanden. Die Windlichter und Windspiele der 2c werden sicherlich genau so bestaunt werden wie Schmetterlinge, Herzen und Blumen aus Draht der Klasse 1a, Schatztruhen der 1b und Vögel aus Wolle und Filz der 3b.

Quelle: RP
 
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