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Schermbeck
3000 Euro für den Kirchenchor

Schermbeck. Die "Ton-Stiftung-Nottenkämper" hat das erste Projekt gefördert.

Die 3000 Euro, die dem Kirchenchor "Cäcilia" gestern überreicht wurden, bedeuten ein neues Kapitel in der noch jungen "Ton-Stiftung-Nottenkämper". Die im Sommer gegründete Stiftung, eine Initiative der Hermann Nottenkämper OHG, die im Gahlen-Gartroper Bereich seit den 80er Jahren Ton abgräbt und die Gruben mit Materialien der Deponieklasse 1 verfüllt, unterstützt gemeinnützige Vorhaben in Hünxe und Schermbeck sowie im Naturpark Hohe Mark. Dass die Premiere der Kirchengemeinde St. Ludgerus Gelder bescherte, hat nicht nur mit deren 100-Jahr-Feier der jetzigen Kirche zu tun, sondern auch mit der Mitgliedschaft des stellvertretenden Bürgermeisters Engelbert Bikowski im Kirchenchor "Cäcilia" und mit seinem Sitz im Kuratorium der Stiftung. So flossen die Infos schneller als in der breiten Öffentlichkeit, die bislang wenig werbeintensiv über die Stiftung informiert wurde. Das hing wiederum damit zusammen, so Horst Griese, Chef des Stiftungskuratoriums, bei der Scheckübergabe, "dass die Gründung der Stiftung ein schwieriger Prozess war". Der Kirchenchor "Cäcilia" verwendet das Geld für die Aufführung der "Schöpfungsmesse" von Luigi Gatti am 21. November um 18 Uhr zum Abschluss des Jubiläumsjahres und für die Pastoralmesse von Anton Diabelli am zweiten Weihnachtstag um 10.30 Uhr in der Ludgeruskirche.

Strahlende Gesichter konnte man auch auf dem Schulhof der Otto-Pankok-Grundschule ein paar Kilometer weiter in Drevenack beobachten. Auch hierher überbrachten Horst Griese und Stiftungs-Vorsitzender Bruno Ketteler eine erfreuliche Nachricht. 5000 Euro fließen in die Umgestaltung des Schulhofs und die Aufstellung neuer Spielgeräte. Dank der Stiftungsmittel könne man das Projekt nun "ein gutes Stück" voranbringen, sagte Schulleiterin Christiane Hampen.

5000 Euro erhält auch der Heimat- und Verkehrsverein Hünxe. In den vergangenen Jahren haben die Heimatfreunde bedeutsame Orte in Hünxe und Drevenack mit Hinweistafeln versehen - dank der Finanzspritze der Stiftung wird das Projekt nun im Ortsteil Gartrop fortgesetzt.

Das vierte Projekt, das überzeugte, initiierte der Spiel- und Sportverein Hünxe. Er übernahm 2014 in Eigenregie die Pflege des Kunstrasensportplatzes und erhält für sein weiteres Engagement 5000 Euro.

(hs/kui)
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