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Wesel
ASG beginnt noch 2012 mit Altkleidersammlung

Wesel. Noch in diesem Jahr will ASG auf sechs städtischen Grundstücken Altkleider-Container aufstellen. Hintergrund: Die gesetzlichen Veränderungen im Zusammenhang mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz und die steigende Zahl wilder gewerblicher Sammlungen zwingen ASG, aktiv zu werden.

In der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses am Donnerstag, 21. Juni, 16.30 Uhr, wird ASG-Chef Ulrich Streich die Politik über die neue Form der Altkleidersammlung informieren.

Durch die Neuregelung nicht gefährdet sind die gemeinnützigen Sammlungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) und der Kolpingsfamilie. Im Gegenteil: Die Zahl der Containerstandorte soll von derzeit 15 auf 21 anwachsen. CAJ und DRK werden ihre Sammlungen weiterhin in Eigenregie vornehmen. Die Sammlung für die Kolpingsfamilie wird voraussichtlich vom ASG durchgeführt – zu verbesserten Konditionen für die Kolpingsfamilie, wie die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage bemerkt.

Um künftig ungenehmigte gewerbliche Haushaltssammlungen (mit Wäschekörben, die ungefragt vor Haustüren gestellt werden) zu verhindern, will ASG zweimal im Jahr "haushaltsnahe Sacksammlungen" durchführen. Die gemeinnützigen Organisationen sollen in diese Sammlungen eingebunden werden.

Die in den ASG-Containern und -Säcken gesammelte Kleidung wird vermarktet. Organisiert wird das Ganze von der Kreis Weseler Abfallgesellschaft (KWA). Weil die Erlöse voraussichtlich die Kosten übersteigen, soll die Sammlung mindestens gebührenneutral durchgeführt werden, heißt in der Vorlage.

Quelle: RP
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