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Wesel
Gespräche über Zukunft des Bislichbades laufen weiter

Wesel. Wie geht's weiter mit dem Bislichbad? Kann eine Vereinsgründung wie beispielsweise in Hünxe das Aus für das Lehrschwimmbecken verhindern? Muss die finanzklamme Stadt womöglich eine Anschubfinanzierung leisten? Diese und andere Fragen diskutierten gestern Vertreter des Bislicher Heimatvereins, des Schwimmvereins und der DLRG unter anderem mit Sportdezernent Daniel Kunstleben und Kämmerer Paul-Georg Fritz. Die CDU hatte Mitte Dezember einen entsprechenden Antrag gestellt. In dem hieß es unter anderem, dass man von der Schließungsabsicht zum 30. Juni 2016 Abstand nehmen werde.

"Wir haben sehr konstruktiv und ernsthaft verhandelt und wollen jetzt verschiedene Möglichkeiten prüfen, wie das Bislichbad kostengünstig weitergeführt werden könnte", erklärte der Kämmer am Abend auf Anfrage. Nach der Sitzung des Rates, der am 1. März im Ratssaal tagt, soll es ein weiteres Treffen geben. Fritz geht davon aus, dass im Rat über das Bislichbad gesprochen wird. Weil es bislang noch keine formellen Beschlüsse gibt, wollen die Vereine übrigens ihren im November 2015 gestarteten Antrag auf ein Bürgerbegehren zur Rettung des Bades weiterlaufen lassen.

Mit dem Thema Bislichbad hat sich jetzt auch CDU-Ratsmitglied Michael Brinkhoff intensiv befasst. Ihm ist aufgefallen, dass es offenbar unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wer für den Unterhalt des Bades verantwortlich ist. Der Kämmerer spreche davon, dass die Bäder GmbH als Mieter zuständig sei. Bäder-Chef Franz Michelbrink jedoch erkläre, das Bad befinde sich im Eigentum der Stadt - man könne nichts sagen. In einem Brief an die Verwaltung bittet Brinkhoff um die Klärung dieser Frage im nächsten Gebäudeausschuss.

(kwn)
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