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Wesel
Ginderich: Hülskens hofft auf Auskiesung

Wesel. Ob die Weseler Firma Hülskens die Abgrabung Pettenkaul unweit von Ginderich um eine etwa 75 Hektar große Fläche erweitern darf, darüber wird letztlich die mit Politikern besetzte Vertreterversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) entscheiden. Mehrere Versammlungsmitglieder waren gestern einer Einladung von Wesels Bürgermeisterin Ulrike Westkamp gefolgt, um sich das Kieswerk anzusehen und sich zu informieren. Bis auf die Grünen waren auch die Chefs der Ratsfraktionen zum Ortstermin gekommen.

In Wesel hofft man, dass Pettenkaul im neuen Gebietsentwicklungsplan als Erweiterungsgebiet ausgewiesen wird. Schließlich gehe auch um Arbeitsplätze, heißt es. Die RVR-Verwaltung wiederum möchte den Bereich als sogenannte Wasserschutzzone 3 b ausweisen. Im nächsten Planungsausschuss wollen die nun für das Thema sensibilisierten RVR-Politiker weiter diskutieren.

(kwn)
 
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