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Wesel
Partyspaß mit Monstern und Untoten

Halloween in Wesel: Partyspaß mit Monstern und Untoten
Ein Vampir mit einer weiteren Gruselgestalt. Im Q-Stall war wirklich die Hölle los. Das Partyvolk feierte dort nach Leibeskräften Halloween und hatte seinen Spaß. FOTO: Markus Joosten
Wesel. Im Q-Stall an der Rheinpromenade gaben sich Dracula, Teufel und viele weitere Schauergestalten ein Stelldichein und feierten kräftig Halloween. Von Sonja Terhorst

Ja, wenn Kannibalen, Hexen und Untote durch die Straßen ziehen, wenn Dracula und Teufel spazieren gehen, dann ist es wieder soweit. Es ist Halloween. Die Zeit, in der man vor klaffenden Wunden, offenen Gräbern und schaurigen Narben keine Angst haben muss. Da lud auch der Q-Stall zur einer großen Musik-Club-Halloween-Monstersause ein.

Wenn in der Einladung schon steht: "Um fürchterliche Maskerade wird gebeten", dann ist doch schon alles gesagt. Die Veranstalter im Q-Stall haben ihrerseits alles getan, um so viel Grusel zu verbreiten, wie es nur geht. Mit klassischen Spinnenweben sowie Totenkopfgirlanden, aber auch mit schaurigen Masken und ausgehöhlten Kürbissen. In einer Ecke haben sie einen wahren Monster-Friedhof errichtet, mit Grabsteinen, Totenköpfen, Gerippen und einigen zerstückelten Leichen.

Auch Stars aus Film und Fernsehen sorgen für genügend Inspiration. Christian Lawendel hat sich Captain Spaulding zum Vorbild genommen. "Er ist mehr ein Serienmörder-Typ", erzählt er. Ja, Halloween ist eben nichts für schwache Nerven. Und doch ist es wie Karneval der besonderen Art, der im Herbst gefeiert wird.

"Ich habe einfach mein Faschings-Kostüm überarbeitet", erzählt Corinna Mark. Aus dem lieben Rotkäppchen, das der Großmutter einen Korb Köstlichkeiten bringt, wird so schnell ein Rotkäppchen mit klaffender Wunde und blutüberströmtem Gesicht. Mark hat sich zum ersten Mal so aufwendig für Halloween kostümiert. Die offene Wunde, die mit Modellierpaste und Theaterblut geformt wird und dann täuschen echt aussieht, hat sie schon eine Woche vorher ausprobiert. Der Effekt ist super, aber auch nur schwer wieder loszuwerden. "Da muss ich hinterher schon ordentlich schrubben", verrät sie.

Es sind viele Gäste mit künstlichen Narben und Wunden vor Ort. Angie Tiedt, die mit ihren Cousinen und Freunden zur Monstersause an der Rheinpromenade gekommen ist, hat sich ein drittes Auge ins Gesicht geklebt. Auch die anderen haben sich mit ihren Kostümen viel Mühe gegeben. Ob als gruseliger Zombie, wie Sarah Bretsch, als kleiner roter Teufel (ohne Hörner) wie Mareike Krause oder aber als Kannibale in Zwangsjacke, wie Sabine Qitsch. Letztere kellnert sonst, gerade auch zu Halloween, auf dem Kornmarkt. "Da hat man schon ein gewisses Repertoire im Schrank"; verrät sie. Doch die Zwangsjacke habe sie neu entdeckt. Jetzt wollen sie vor allem eines: Spaß und Party. Für die entsprechende Musik sorgt zu späterer Zeit die Garagen-Punk-Band "Morlocks". Und natürlich wurden auch die besten Kostüme prämiert.

Quelle: RP
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