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Wesel
Heubergbad: CDU und SPD sind verwundert

Wesel. Das von Bernd Reuther (FDP) kritisierte Umgehen mit Informationen zum jüngsten Heubergbad-Gutachten (RP berichtete) löst nun Reaktionen aus. So wunderte sich CDU-Fraktionschef Jürgen Linz gestern, "dass das Gutachten, von wem auch immer, nach und nach einzelnen Fraktionen zugespielt wird". Dies löse übereilten Aktionismus und Verwirrung aus. "Seit geraumer Zeit besteht interfraktionell Einigkeit, dass vor weiteren Maßnahmen ein möglicher neuer Standort zu prüfen ist. Herr Michelbrink hat hierüber Kenntnis und den Auftrag, für die Sicherstellung des Weiterbetriebe des Heubergbades zu sorgen.

Wir brauchen nicht ständig neue Gutachten, sondern ein Konzept, sobald wir wissen, an welcher Stelle ein Kombibad errichtet werden kann." Ähnlich äußerte sich Ludger Hovest (SPD). Entscheidend sei, ob die Bezirksregierung Bauen am Standort Freibad im Hochwassergebiet zustimmt. Dann werde schnell geklärt, wie bei Zustimmung ein 20-Millionen-Projekt samt übergangsweisem Weiterbetrieb anderer Bäder zu bewerkstelligen sei, ob bei Ablehnung andere Standorte ins Spiel kommen, Bäder saniert oder ersetzt werden.

(fws)
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