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Thomas Brocker
Jan Hofer spricht Zeitfenster-App

Thomas Brocker: Jan Hofer spricht Zeitfenster-App
FOTO: Malz Ekkehart
Wesel. Wesels Citymanager informiert am Mittwoch im Ausschuss für Stadtmarketing, welche der im Tourismus-Konzept aufgelisteten Projekte schnell umgesetzt werden sollen. Priorität hat ein neues Wegeleitsystem.

WESEL Hinweisschilder zwischen Bahnhof und Rhein sollen dafür sorgen, dass Gäste besser als bislang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen geleitet werden. Über diese und andere Maßnahmen, die im Weseler Tourismus-Konzept aufgelistet und nun in die Tat umgesetzt werden sollen, berichtet Citymanager Thomas Brocker am Mittwoch, 1. Juni, 17 Uhr, im Ratssaal während der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Stadtmarketing.

Beim Stichwort Tourismuskonzept fällt vielen in Wesel sofort die - von Teilen der Politik - scharf kritisierte Idee von einer Seebühne nach Bregenzer Vorbild ein. Doch welche Projekte sind wirklich realistisch?

Brocker Die Sache mit der Seebühne gehört im Konzept zu den langfristigen Ideen. Das ist gar kein Thema, schon gar nicht nach Bregenzer Vorbild. Es gilt zunächst einmal, die wichtigen grundlegenden Projekte mit hoher Priorität in Angriff zu nehmen und darauf aufbauend mittelfristig die profilbildenden Projekte.

Welche Ideen können kurzfristig realisiert werden?

Brocker Mit einem Teil der 50.000 Euro, die wir beim Wettbewerb "Ab in die Mitte" gewonnen und jetzt als Städtebaufördermittel beantragt haben, wollen wir ein Wegeleistsystem inklusive öffentlichem WLAN errichten.

Sie meinen Hinweisschilder?

Brocker Ja. Vom Bahnhof über den Großen Markt bis zum Rhein sollen Wegweiser aufgebaut werden, die zu den wichtigsten Sehenwürdigkeiten und beispielsweise auch zur Touristinformation am Großen Markt führen. Dieses Leitsystem ist auch Voraussetzung für die nötige Zertifizierung unserer Stadtinformation.

Apropos WLAN. Da war doch auch noch etwas mit einer Wesel-App, nicht wahr?

Brocker Mit einer Zeitfenster-App, die die Geschichte Wesels lebendig machen soll. Mit Hilfe der App können Nutzer von Smartphones oder Tablets Infos über Sehenswürdigkeiten erhalten. Die deutschen Texte werden von Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer gesprochen, die App nächste Woche vorgestellt. Wobei die Idee für die App nicht direkt aus dem Tourismuskonzept stammt. Das Konzept spricht von der Entwicklung thematischer Stadtrundgänge. Dieser Punkt ist mit der App nur teilweise abgearbeitet.

KLAUS NIKOLEI FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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