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Schermbeck
Schermbeck: Glasfaser-Frist könnte sich verlängern

Schermbeck. Das Bangen um die Glasfaser in Schermbeck geht weiter. Zumindest bei denjenigen, die sich um die digitale Zukunftsfähigkeit der Gemeinde sorgen, die beim schnellen Internet momentan noch hinterher hinkt. Auf der Zielgeraden zur 40-Prozent-Quote, die für das Unternehmen Deutsche Glasfaser Voraussetzung für ein Engagement im Ortskern ist, schwächelt Schermbeck allerdings aktuell. Denn bis zum Fristende am Montag wurde die magische Grenze noch nicht geschafft.

Bei wie viel Prozent die Gemeinde bisher genau angekommen ist, kann Schermbecks Glasfaser-Beauftragter Friedhelm Koch allerdings noch nicht sagen. Die Auswertung läuft noch. "Die Glasfaser ist zurzeit dabei, unterschriebene Verträge zu registrieren." Auch eine technische Panne soll es bei der Registrierung gegeben haben. Friedhelm Koch spricht von rund 150 Verträgen, die aufgrund des Vorfalls nicht gespeichert wurden. Mit diesen, so Koch, hätte Schermbeck schon vier Prozent mehr.

"Ich hoffe, dass wir über 30 Prozent gekommen sind", sagt Koch. Dann nämlich wird es eine Verlängerung der Frist geben, in der die 40 Prozent gewonnen werden könnten. "Raesfeld hat es auch erst in der Verlängerung geschafft." Bis alle unterzeichneten Verträge ausgezählt sind (vermutlich am Freitag), bleibt das Glasfaser-Büro auf der Mittelstraße geöffnet. Koch: "Dort gibt es in dieser Woche noch die günstigen Konditionen und wir werden fleißig weiter die Werbetrommel rühren."

(jum)
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