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Fußball
Beim SV Ringenberg hängt der Haussegen schief

Eine Kontroverse zwischen dem Vorstand und den jüngeren Mitgliedern, in erster Linie Spieler der ersten Fußball-Mannschaft, bestimmte am Freitagabend die Jahreshauptversammlung des SV Ringenberg in der Gaststätte Buschmann. Dass der Haussegen im Verein etwas schief hängt, zeigte sich schon beim Bericht der Kassenprüfer und setzte sich beim Punkt Verschiedenes fort. Von Stefan Wagner

Der Kassenbericht wies zwar ein kleines Minus für das Jahr 2009 auf, wurde aber noch nicht bemängelt. Kritisiert wurde dann aber, dass ein Kassenprüfer vom Vorstand ausgetauscht worden war, weil er nicht mehr Mitglied des Vereins war. Dies führte dazu, dass es bei der Entlastung der Führungsriege um den Vorsitzenden Heinz Paus sieben Gegenstimmen und drei Enthaltungen gab.

Eine hitzige Diskussion setzte dann beim letzten Tagesordnungspunkt ein. Die jungen Spieler bemängelten eine mangelnde Einbeziehung in die Beschlüsse des Vorstandes. Knackpunkt war offenbar die Entscheidung, Dieter Helmert vor dieser Saison zum Trainer der ersten Mannschaft zu ernennen. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus van der Sande verstand die Kritik nach der Versammlung nicht. "Der Vorstand hat die Trainerfrage auch in der Vergangenheit immer alleine entschieden", sagte er. Die SVR-Führung monierte bei der Diskussion wiederum die fehlende Trainings- und Leistungsbereitschaft der Mannschaft. Das Team hatte sich in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Kreisliga B gesichert. "Die Einstellung ist mittlerweile allerdings besser geworden. Die Vorbereitung in der Winterpause war gut", meinte van der Sande, der davon ausgeht, dass sich die Wogen bald wieder glätten werden.

Keine Veränderung gab es im Vorstand des SV Ringenberg. Geschäftsführerin Margret Metner wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Für das Mädchenturnen wird wahrscheinlich im Oktober eine neue Übungsleiterin benötigt. Der Verein ist außerdem auf der Suche nach Schiedsrichter-Nachwuchs. Erfreulich ist die Entwicklung in der Tischtennis-Abteilung des SV Ringenberg. Sie verzeichnet vor allem im Schülerbereich deutliche Fortschritte und blickt deshalb auch sehr zuversichtlich in die Zukunft.

Quelle: RP
 
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