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Lokalsport
Großes Fest der Weseler Ruderer mit sieben Bootstaufen

Lokalsport: Großes Fest der Weseler Ruderer mit sieben Bootstaufen
Ulrike Westkamp und Reinhard Hoffacker tauften den neuen Vierer für die Ruderjugend der RTGW auf den Namen "Vesalia hospitalis". FOTO: PR
Wesel. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp lobt Entwicklung der Traditionsabteilung, die in zwei Jahren von 69 auf 154 Mitglieder zulegte.

Sechs Boote und einen gebrauchten Trainer-Katamaran - so viele Fahrzeuge wie lange nicht - tauften die Weseler Ruderer am vergangenen Samstag. Die Gründungsabteilung der Ruder- und Tennisgesellschaft Wesel 1907 (RTGW) feierte ihr traditionelles Abrudern, den Abschluss der Saison, bei strahlendem Sonnenschein und fast hochsommerlichen Temperaturen am Bootshaus. Gut 150 Mitglieder, Eltern, Freunde und Förderer der Abteilung waren zu diesem nicht alltäglichen Ereignis gekommen.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp lobte die rasante Entwicklung in der Ruderabteilung. In den vergangenen beiden Jahren legte sie von 69 Mitgliedern auf 154 zu. Mit Sparkassen-Vertreter Reinhard Hoffacker taufte Westkamp anschließend einen nagelneuen Doppelvierer für die Jugend auf den Namen "Vesalia hospitalis".

Schon sehr viele Jahrzehnte der Ruderabteilung verbunden ist die Familie Trapp, die dem Verein einen Doppelachter übergab. Dr. Ernst Trapp, der seit 1949 Mitglied ist, assistierte seiner Frau Karin Trapp bei der Taufe des prächtigen Bootes auf ihren Namen.

Einen Holzzweier in traditioneller Klinker-Bauweise taufte Robi Winterhoff, der gleichzeitig für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, auf den Namen seiner verstorbenen Mutter "Berthild Winterhoff", die Jahrzehnte in der RTGW aktiv gewesen war.

"One" heißt ein neuer C-Einer, den Ina Pfeifer taufte, "Kat-ze" wird der neue, gebrauchte Trainer-Katamaran genannt, dem Jasmin von Blomberg seinen Namen gab. Ein neuer Doppeldreier bekam von Kai-Uwe Holze, Vorsitzender des befreundeten Homberger Ruderklubs Germania, den Namen "Dreister", ein weiterer Dreier heißt nun "Zweitdreister". Dessen Taufpate, das langjährige Mitglied Dieter Gerding übergab dem Verein dabei eine Bootsflagge aus den 50er-Jahren, die er lange in Verwahrung gehabt hatte.

Vor den feierlichen Zeremonien hatten fast 70 Ruderer die Gelegenheit genutzt, zu Wasser zu gehen. Etwa 30 Sportler ruderten auf dem Weseler Yachthafen, das Gros war bereits am frühen Morgen gestartet und von Homberg aus mit den Freunden des dortigen Ruderklubs Germania den Rhein stromab nach Wesel gefahren.

Gemeinsam liefen die Boote am Mittag in Begleitung des Trainer-Katamarans im Yachthafen ein und boten ein prächtiges Bild bei bestem Sonnenschein.

Quelle: RP
 
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