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Lokalsport
SG Friedrichsfeld/Wesel III droht das vorzeitige Aus

Wesel/Hamminkeln/Schermbeck. Das Spitzenduo in der Handball-Bezirksliga der Frauen gibt sich weiter keine Blöße. Tabellenführer BW Dingden und der Zweite SV Schermbeck feierten im vierten Spiel den vierten Sieg. Auch die Negativserie der SG Friedrichsfeld/Wesel III hat Bestand. Das Team verlor das Duell der Kellerkinder beim SV Neukirchen, der bis dahin ebenfalls drei Niederlagen kassiert hatte, mit 12:19 (6:10) und fiel auf den letzten Platz zurück.

Ob die Mannschaft, die wegen großer Personalprobleme eine Partie bereits kampflos abgegeben hat, die Saison überhaupt beenden wird, ist derzeit zumindest fraglich. Trainer Uwe van de Sand schließt jedenfalls nicht mehr aus, dass das Team vorzeitig aus der Bezirksliga zurückgezogen wird. Es wäre ein weiterer Rückschlag für die vor dieser Saison von HSG Wesel und SV 08/29 Friedrichsfeld gegründete Spiel-Gemeinschaft im Frauenbereich. Denn die zweite Mannschaft wurde bereits aus der Landesliga abgemeldet.

"Am Donnerstag wird es ein klärendes Gespräch geben. Es muss sich in personeller Hinsicht auf jeden Fall etwas ändern, wenn es weitergehen soll", sagt van de Sand. Dem Coach standen in Neukirchen nur zwei Ersatzspielerinnen für das Feld zur Verfügung. Als Lina Lievers und Lena Tenbergen verletzt ausscheiden mussten, gab's keine Alternativen mehr.

BW Dingden erfüllte beim 25:12 (12:7)-Erfolg beim VfL Merkur Kleve mühelos seine Pflicht. "Das war eine glatte Angelegenheit. Nach vier Wochen Pause bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft hochzufrieden", sagte BWD-Trainer Ralf Sobotta. Sein Team hat sich vor allem in Sachen Chancenverwertung enorm gesteigert. Sobotta rechnet damit, dass es einen Dreikampf um den Titel geben wird. Neben seiner Mannschaft und dem SV Schermbeck hat er noch die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg auf der Rechnung, die ihre bisherigen beiden Partien gewonnen hat.

BW Dingden: Kamps, H. Hartmann - Bußkamp (2), Loskamp (1), Tielkes, Schülingkamp (1), Tenhagen, M. Hartmann (3), Geuting (4), Tewinkel (2), Kupfer (10/1), Dienberg, Grunden (2).

Der SV Schermbeck schaffte beim TV Schwafheim einen glatten 20:7 (8:3)-Erfolg. Trainer Lars Lablack war mit seinem Personal nicht hundertprozentig zufrieden. "Wir haben in der ersten Halbzeit im Angriff nicht gut gespielt. Es fehlen immer noch Kleinigkeiten", sagte der Coach. In der Defensive stimmte die Leistung dagegen. Der SVS stand in der Abwehr sehr gut und hatte in Torhüterin Michelle Latzel einen großen Rückhalt. Lablack ist optimistisch, dass er mit seiner Mannschaft weiter oben mitmischen kann. "Das Potenzial dafür haben wir auf jeden Fall."

SV Schermbeck: Latzel - Kötter (4), Knopp (3), S. Heidermann, J. Heidermann, Trienen, Ebbing, Mast, Dahlhaus, Fröhlich (2), Baden (1), Schulte-Bocholt (6/4), Neuenhoff.

(josch)
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