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Fritz.schubert
unsere woche Letzter Versuch an der Heuss-Brücke

Wesel. Das Herumdoktern an mehr Sicherheit für Radfahrer auf der Theodor-Heuss-Brücke stößt an seine Grenzen. Was ist nicht schon alles versucht worden, um Unfälle der zu Tal schießenden Zweiräder mit rechtsabbiegenden Kfz zu vermeiden: ein breiter, auffällig roter Radstreifen und Warntafeln in Betttuchgröße, flankiert von Tempo 30. Was jetzt der Verkehrsausschuss auf den Weg gebracht hat, kommt einem Offenbarungseid gleich: eine kameragestützte Erkennung von Radlern, die dann ein Licht von gelb auf rot schaltet und den Kraftfahrer zum Anhalten zwingt.

So weit die schöne Theorie. Praktischer denkende Mitglieder des Ausschusses erkannten sofort, dass dies nicht ohne intensive Erklärungsarbeit über die Medien zum Erfolg führen kann. Die RP macht da natürlich gerne mit (heute bereits zum zweiten Mal), doch werden die Infos wohl am ehesten bei den Ortsansässigen fruchten. Fremde, womöglich nur aufs Navi fixiert, dürften ihre Probleme haben. Einfaches Umschalten im Kopf in den Achtsamkeitsmodus wäre gut. Aber wer kann das schon?

Quelle: RP
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