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Wesel
Weiter Wirbel um Saricas "geistige Brandstiftung"

Wesel. "Hass und Menschenverachtung haben in Mitteleuropa nichts zu suchen", sagte gestern SPD-Fraktionsvorsitzender Ludger Hovest und bekräftige damit seine Haltung gegenüber Cihan Sarica wegen dessen Äußerungen auf Facebook (RP berichtete mehrfach). Dieser "geistigen Brandstiftung" gehöre sofort ein Riegel vorgeschoben. Wenn ein Politiker oder ein Integrationsratsmitglied wie Sarica (stellvertretener Vorsitzender) sich dergestalt äußere, dann sei das schon etwas anderes, als wenn jemand so etwas am Stammtisch tue, sagte Hovest. Das, was er auf seine Facebookseite gestellt habe, sei das Gegenteil von Integrationspolitik.

Sarica solle mal ein paar Tage darüber nachdenken, ansonsten habe er in der Weseler Politik nichts zu suchen und sei für solche Ämter ungeeignet. Überdies, so Hovest weiter, herrsche in der türkischen Gemeinschaft "blankes Entsetzen" über das Verhalten Saricas. Und wenn dieser ihn (Hovest) nun verklagen wolle, dann solle er das schnell tun. Dann bekäme er auch von einem deutschen Gericht mitgeteilt, wie es sich mit geistiger Brandstiftung verhalte.

(fws)
 
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