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Niederrhein
Weitere DJs für Parookaville bestätigt

Niederrhein. Neben den bereits angekündigten Headlinern Steve Aoki und DJ Tiesto spielt Mitte Juli auch Afrojack beim Festival. Von Michael Baers

Zuletzt war die Bekanntgabe der ersten Headliner, die in der Zeit vom 15. bis 17. Juli beim Parookaville-Festival auf der großen Hauptbühne auflegen, ein Weihnachtsgeschenk an die Fans. Kurz vor Heiligabend hatte der Veranstalter mitgeteilt, dass unter anderem Steve Aoki, der schon bei der Premiere 2015 einen denkwürdigen Auftritt geboten hatte, auch in diesem Jahr zu den Akteuren gehört, die ihren Privatjet im Sommer für einige Stunden am Weezer Airport parken lassen. Außerdem konnte Bernd Dicks von der Parookaville GmbH die Zusagen von Techno-Legende DJ Tiesto, Danny Avila, Fedde Le Grand und Martin Solveig verkünden. Jene 50.000 Fans, die Wochen zuvor die Tickets für die beiden Festivaltage hatten ergattern können, ohne überhaupt zu wissen, wem sie würden zujubeln können, honorierten die ersten Infos zum Lineup mit Jubel-Kommentaren in den sozialen Netzwerken.

Ähnlich dürfte die Reaktion jetzt ausfallen, da weitere DJs bekanntgegeben wurden, darunter allein drei Künstler, die auf der Mainstage zu sehen sein werden: Neben dem Niederländer Afrojack, der unter anderem mit dem Titel "The Spark" ganz oben in den Charts vertreten war, gehört das Duo Blasterjaxx ("Faith") ebenso dazu wie Deorro. Der Amerikaner ist ein Parookaville-Pionier, war 2015 schon da, und vom Konzept und der Stimmung in Weeze so begeistert, dass er sich das Parookaville-Signet "PV" als Tattoo stechen ließ.

Wie damals wird es auch 2016 auf den Nebenbühnen namhafte DJs geben. Am Freitag sind zum Beispiel Aka Aka, Alle Farben, Lostfrequencies und Moguai auf der 1Live-Bühne zu sehen, am Samstag im Club Bootshaus unter anderem Moksi, Will Sparks und Yellow Claw. Am Samstag sollten Fans von Tube & Berger, Juliet Sikora und Sascha Braemer im Kittyball Records auf ihre Kosten kommen.

Darüber hinaus wird es jeweils Bühnen für EDM-Youngsters, Da Hool & Friends, das Warehouse Köln und sogar den Pacha Club aus Ibiza geben. Die in der EDM-Szene (EDM = elektronische Tanzmusik) bekannte Disco eröffnet während Parookaville nämlich eine Dependance.

Auch in diesem Jahr dürfte es so manchen Besucher geben, der sich im Vorfeld nicht nur mit Zelt, Grill und Co. ausrüsten möchte, sondern auch mit der entsprechenden Kleidung für das Festival. Schon bei der Premiere im vergangenen Jahr hatten sich viele Parookaville-Bürger mächtig ins Zeug gelegt und mit Minion-Kostümen oder hautengen neonfarbenen Einteilern für Hingucker gesorgt. Weniger Extrovertierte können sich in diesem Jahr mit originalem Parookaville-Outfit versorgen, denn laut Dicks soll es Ende Mai/Anfang Juni die Möglichkeit geben, neue Shirts und Accessoires zu bestellen.

Neben den Produkten, die auf der eigenen Homepage des Festivals angeboten werden, gibt es dann eine weitere Auswahl bei bravado.de. Denn das Berliner Unternehmen hat erst vor wenigen Tagen einen Exklusiv-Vertrag mit den Parookaville-Machern abgeschlossen und kümmert sich fortan um die Vermarktung und den weltweiten Vertrieb der Modeartikel mit dem PV-Signet. "Wir fühlen uns geehrt, dass Bravado auf uns zugekommen ist", so Dicks, der den Parookaville-Schriftzug seit einer verlorenen Wette auf seiner Haut trägt.

Quelle: RP
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