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Stadt Willich
Hallenneubau neben der Bütt kommt für SPD nicht infrage

Stadt Willich. In der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag, 20. Oktober, will die Verwaltung ihre Bedarfsabfrage bei den Vereinen zu einer neuen Veranstaltungshalle in Alt-Willich vorstellen. Das teilte die Technische Beigeordnete der Stadt, Martina Stall, gestern auf Nachfrage mit. Inzwischen vermuten viele, dass der anfangs von Vereinsvertretern deutlich geäußerte Bedarf nun doch nicht mehr so groß ist. Denn nach der Schließung des Kaisersaals haben sich die meisten Vereine inzwischen anderweitig beholfen. Eine Halle mit Platz für 1000 Personen scheint vielen überdimensioniert.

Für einen Hallenneubau am Freizeitzentrum in Willich gibt es denn auch nach Ansicht der SPD-Fraktion keine Grundlage mehr. Wir "glauben nicht, dass eine Halle in der bisher geplanten Größe wirtschaftlich betrieben werden könnte," ist der SPD-Obmann im Planungsausschuss, Ulrich Bünstorf, sich mit den Alt-Willicher Ratsmitgliedern Theresa Stoll und Conny Wingerath einig. Endgültige Klarheit erhoffen sich die Sozialdemokraten von den Ergebnissen der neuerlichen Befragung, die die Verwaltung unter den potenziellen Nutzern einer neuen Halle angestoßen hat.

Gegen die bisherigen Pläne für einen Neubau am Freizeitzentrum spricht aus Sicht der SPD aber auch die Tatsache, dass ein meterhoher Lärmschutzwall zur Einhaltung der geltenden Lärmschutzvorgaben unumgänglich wäre. "Ein Neubau an diesem Standort scheidet für uns definitiv aus," fasst es Ulrich Bünstorf zusammen.

(msc)
 
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