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Stadt Willich
Mit voller Kraft für "Kamps Pitter 2"

Stadt Willich. "Wir sind alles andere als ein Altmännerverein", sagte bei der Vollversammlung der Heimat- und Geschichtsfreunde Willich (vormals Schiefbahn) schmunzelnd Vorsitzender Ernst Kuhlen.

Einmal mehr lag ein intensives Jahr mit vielen Angeboten für Jung und Alt hinter dem aktiven Verein mit seinen rund 900 Mitgliedern. Kuhlen fasste zusammen: "Es war für uns ein schönes Jahr 2015, wir haben viel erreicht." Wobei der Verein vor einer weiteren großen Herausforderung steht, denn in den kommenden zwei Jahren soll das Nebengebäude des jetzigen Museums zu "Kamps Pitter 2" ausgebaut werden. Durch zahlreiche Zuschüsse und durch die angekündigte "Muskelhypothek" des Vereins soll das 478.000-Euro-Projekt gestemmt werden. Zuletzt war noch ein Brandschutzgutachten erstellt worden.

Die Bauleitung übernimmt Theo Nießen, um die Architektur kümmert sich Brigitte Franken, um die Statik Klaus Lipinski. Die großen Gewerke sollen in Auftrag gegeben werden, die kleineren übernimmt man selbst. Wer sich als Elektriker, Sanitärinstallateur oder Schreiner beteiligen möchte, sollte Ernst Kuhlen unter Telefon 02154 7996 anrufen.

Ferner werden noch aktive Mitglieder gesucht, die bei der Geschichtsforschung mitmachen. Für dieses Jahr ist eine große Ausstellung ("Historische Reisen") angekündigt, bei der es um die Vertreibung im 2. Weltkrieg gehen wird und die maßgeblich Bernd-Dieter Röhrscheid vorbereitet. "Wir konnten und können keinen Besseren finden", sagte Vorständler Dr. Helmut Fellinger nach der nahezu einmütigen Wiederwahl Kuhlens. Fellinger selbst bleibt Archivar. Bernd-Dieter Röhrscheid macht als Beisitzer weiter. Matthias Kranz löste Manfred Adomat als Pressesprecher ab. Wiedergewählt wurde ferner Schulwart Christoph Macke; einen weiteren Posten als Beisitzerin übernahm Helga Mücke. Nicht besetzt werden konnte ein Geschäftsführer.

Ernst Kuhlen dankte Lukas Maaßen, der kürzlich für einen modernen Internet-Auftritt des Heimatvereins gesorgt hat. Der Vorsitzende kündigte an, dass die nächste Mundartmesse im Rahmen des Maifestes Diakon Friedhelm Messerschmidt durchführen werde. Die Ausstellung "Himmelwärts" kann auch noch am nächsten Sonntag, 31. Januar, von 14 bis 17 Uhr, besichtigt werden.

(wsc)
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