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Stadt Willich
Vortrag der VHS: Hochsensibilität - Gabe oder Bürde?

Stadt Willich. Die Leiterin des "Gesprächskreises Hochsensibilität" im Kreis Viersen, Nicole Wolters, klärt bei einem Vortrag der Kreis-VHS am kommenden Mittwoch, 22. Juni, 19 Uhr, über das Merkmal Hochsensibilität und typische Ausprägungen auf. Nach Forschungen aus den USA zählen etwa 15 bis 20 Prozent aller Menschen zu den hochsensiblen Personen, so Wolters. Menschen mit dieser Veranlagung sind empfänglicher für die Wahrnehmung innerer und äußerer Reize. Den Betroffenen ist es schnell zu laut und zu voll. Sie scheuen größere Menschenansammlungen oder Veranstaltungen. Smalltalk ist ihnen oftmals ein Gräuel. Für Stimmungen anderer Menschen sind sie extrem empfänglich, und Musik kann sie zu Tränen rühren. Sie sind meist gute Zuhörer und Berater. Allerdings sind sie auch schnell überreizt und aufgrund der Vielzahl von aufgenommen Reizen leicht überlastet. Die wenigsten Betroffenen wissen, dass es für ihre Konstitution ganz normal ist, so zu reagieren. Da sie sich mit anderen Menschen vergleichen, kommen Hochsensible schnell zu dem Schluss, nicht richtig oder defizitär zu sein. Oft werden sie zu Unrecht als ängstlich, depressiv oder gehemmt eingeschätzt.

Der Vortrag findet statt im Rhein-Maas-Berufskolleg, Schiefbahner Straße 4 in Wiilich. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Um Reservierung wird gebeten unter Tel. 02162 93480.

Quelle: RP
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