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Wülfrath
Bolzplatz: Die Sanierung verzögert sich deutlich

Wülfrath. Die Sanierung des Bolzplatzes "In den Eschen" steht derzeit in den Sternen. Die Stadt hatte einen Fachplaner mit der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses und einer Kostenschätzung beauftragt.

Nach Eingang und Auswertung der Angebote hätte sich das geplante Vorhaben im Fall einer Auftragserteilung jedoch deutlich verteuert. So lag das günstigste Angebot mit einer Auftragssumme von rund 27.000 Euro rund 60 Prozent über der Kostenschätzung des Planers. "In dieser Größenordnung ist das finanziell derzeit nicht darstellbar", schreibt die Stadtverwaltung nun in einer Pressemitteilung. Die Bieter wurden jetzt über die Aufhebung der Ausschreibung informiert. Die Stadt wird nun kurzfristig zunächst den aufgebrachten Schotter entfernen lassen, um die Bespielbarkeit der Fläche gegenüber dem aktuellen Zustand zu verbessern.

Die Bezirksregierung hat zugesagt, die Kosten für den Rückbau des aufgebrachten Schotters zu übernehmen. Die Bolzplatzfläche war für die Zeit der Notunterkunft von September 2015 bis zum April diesen Jahres als Aufnahme- und Untersuchungsplatz benutzt worden. Nach dem Abbau der Container, Bodenplatten und Großzelte stand der Platz wieder zur Verfügung. Kritik gab es aber am Zustand: große Furchen, ein scharfkantiger Splitbelag und dazu bereits seit Jahren nicht mehr benutzte Sprunggruben und Sportflächen, die verwildert waren. Da im Falle einer grundlegenden Sanierung des Platzes aufgrund des Ausschreibungsergebnisses nun von deutlich höheren Kosten ausgegangen werden muss als erwartet, soll das weitere Vorgehen in den zuständigen politischen Gremien diskutiert werden.

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