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Wülfrath
CDU will Parkzone vor der Lindenschule

Wülfrath: CDU will Parkzone vor der Lindenschule
Parkplätze sind rar an der Wülfrather Lindenstraße. Die Stadt fährt bei der neuen Parkregelung einen konsequenten Kurs und schrieb bereits am Einschulungstag der neuen i-Dötzchen reihenweise Knöllchen. FOTO: Dietrich Janicki
Wülfrath. Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt Wülfrath ein eingeschränktes Halteverbot vor der Linden-Grundschule eingerichtet. Doch dadurch ist es für die Kinder gefährlicher geworden, mahnen die Christdemokraten. Von Günter Tewes

Eigentlich sollte das neue, eingeschränkte Halteverbot vor der Wülfrather Grundschule an der Lindenstraße, das Eltern drei Minuten Zeit gibt, den Wagen zu stoppen und das Kind aus- beziehungsweise einsteigen zu lassen, die Verkehrssituation entspannen und für mehr Sicherheit sorgen. Doch das Gegenteil ist aus Sicht der CDU der Fall. "Die neue Parksituation an der Lindenschule stellt für die Schüler ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar", betont CDU-Fraktionsvorsitzender Axel Effert.

"Durch die ausschließliche Nutzung als Haltezone für den Kinderbring- und -holdienst kommt es zu einem dramatisch gestiegenen Verkehrsaufkommen, verbunden mit einer hohen Unübersichtlichkeit für die Kinder und sonstigen Verkehrsteilnehmern", schreibt Fraktionschef Effert an Bürgermeisterin Claudia Panke. Es ist ein Antrag, der am kommenden Dienstag im Ausschuss für Umwelt und Ordnung sowie am 21. September im Schulausschuss auf den Tisch kommt.

Darin fordern die Christdemokraten den Umbau des Grünstreifens Lindenstraße in Höhe der Grundschule zu einer Parkzone; und zwar so weit wie möglich bis zur Einmündung Fichtenweg. "Der Umbau soll schnellstmöglich erfolgen", heißt es in dem Vorstoß. Des Weiteren müsse auch Lehrern und Besuchern der Schule eine adäquate Parkmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden. Aus Sicht der CDU bietet sich dafür der untere Schulhof der ehemaligen Angerschule an, angrenzend an die Kastanienallee mit der Zufahrt In den Eschen.

Die Fläche soll während der Schulzeit bereitgestellt werden. Besuchern und Lehrern der Schule wollen die Christdemokraten aber noch weiter entgegenkommen. Sie sprechen sich zudem für eine Parkregelung auf der Straße In den Eschen aus. Stadt und Schule könnten beispielsweise Parkausweise entwickeln, damit die bestehenden Stellplätze ausschließlich durch die Schule während der Schulzeit genutzt werden können. Bisher würden hier häufig Fremdparker die Stellflächen blockieren.

Zum Unterrichtsstart nach den Sommerferien hatte die Stadt die neuen Schilder mit dem eingeschränkten Halteverbot, das von 7 bis 14 Uhr gilt, an Laternenmasten der Lindenstraße in Höhe der Grundschule montiert. Um Platz für Elterntaxis zu schaffen und ein Aus- beziehungsweise Einsteigen der Kinder zu ermöglichen, wurden auch Knöllchen geschrieben. Am Tag der Einschulung der neuen Erstklässler klemmten diese reihenweise unter Scheibenwischern der Autos. Parkplätze sind rar an der Lindenstraße. Durch die neue Regelung fallen während der Schulzeit zusätzlich ein Dutzend Stellflächen für Dauerparker weg.

Ordnungsamtsleiter Sebastian Schorn begründete das neue, eingeschränkte Halteverbot mit Sicherheitsaspekten: Im Rahmen des Kinderbring- und -holdienstes sei es zu sehr brenzlichen Situationen gekommen. Deshalb bestand für die Stadt Handlungsbedarf.

Quelle: RP
 
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