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Xanten
Das Schulleben als turbulente Revue

Xanten. Tolles Programm beim dritten Jahrgangsstufentag der Siebtklässler der Gesamtschule in Sonsbeck. Von Rita Hansen

Beziehungen durch pantomimisches Maskenspiel darstellen, ein Ritter-Schauer-Trauerspiel mit Katze in drei Akten inszenieren oder mit "Voller Erinnerung" in ein Fotoalbum eintauchen, zumindest rhetorisch, all das erfordert vor allen Dingen eines: Mut. Den Mut, auf der Bühne im Kastell die Arbeitsergebnisse der vergangenen Wochen vor Mitschülern, Lehrern, Direktorin und Eltern zu präsentieren und damit einen Blick hinter die Maske des Schulalltags zu gewähren. Beim dritten Jahrgangsstufentag zeigten die Siebtklässler der Gesamtschule Xanten - Sonsbeck im Rahmen ihrer "Jahrgangsrevue" ein facettenreiches Programm aus Sport, Theater, Videos, englischen Interviews und Poems samt Pausensnacks, wie sie im Fach Hauswirtschaft erstellt werden.

Mit dem Jahrgangsstufentag wolle man erreichen, dass die Schüler, die ansonsten meist in ihrem Klassenverband verhaftet sind und bisher an zwei Standorten unterrichtet werden, sich gegenseitig wahrnehmen, erläuterte Claudia Kuznik. Als Fünftklässler unternahmen die Schüler einen gemeinsamen Ausflug nach Raesfeld. Vergangenes Jahr zeigten sie ihre Arbeiten im Xantener Forum. In diesem Jahr sei man am "kleinen Standort", wie Sonsbeck aufgrund der Klassenaufteilung schon mal genannt wird.

Nach dem tragischen Programmauftakt in drei Akten, an dem nur "Die Katze schuld war", überführte Kommissar "I-knew-it" gekonnt den Täter im "Diamond Hotel"-Fall, bevor ein Fotoalbum für Erinnerungen an Gerüche, rote Eimer und tolle Feste sorgte. Mörderisch gut wurde es, als ein kleiner Junge mit einem Luftballon ein "Dangerous Toy" geschenkt bekam, bevor mittels Videoclips das Lernen an der Gesamtschule erläutert wurde.

Dazwischen wurden von den Schülern immer wieder pantomimische Maskenspiele rund ums menschliche Miteinander auf die Bühne gebracht.

Nach der Pause ging es mit Sprüngen und Akrobatik der Klasse 7 f hoch hinaus. Ausführungen zu Vulkanen und tektonischen Platten erdeten die Gäste im Anschluss wieder. Den dramatischen Schlusspunkt des Programms, durch das Julie Steinmeyer und Lea Müller führten, setzte "Der Bettler" mit lautlosem "Knalleffekt".

Quelle: RP
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