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Xanten
Mit Bewegung sich selbst und andere glücklich machen

Xanten. Schon zum vierten Mal startete am Samstag in Moers die Aktion "Bewegen hilft". Zum Auftakt wurde am Neumarkt getanzt, mitgesungen und geklatscht. Im Mittelpunkt stand die Tanzgruppe Flamingos der Lebenshilfe.

Am Mittag legten die engagierten und freudig lachenden Tänzer in blauen und weißen T-Shirts los. Gleich zwei Mal tanzten sie den Piratentanz von Willi Girmes. Sie steckten die Passanten mit ihrer guten Stimmung an und ernteten großen Applaus. Die ehrenamtlichen Unterstützer der Lebenshilfe nutzten die Aktion, um an ihrem Informationsstand Fragen zu beantworten, Mitglieder zu werben und Unterschriften zu sammeln. Auch die Spendendose wurde herumgereicht.

Oliver Zimmer vom TV Vennikel überreichte einen symbolischen Riesen-Scheck über 1000 Euro. Guido Lohmann, Initiator von "Bewegen hilft", freute sich über den gelungenen Auftakt: "Wir haben einen supertollen Aufenthalt hier, das Wetter passt, es sind sehr viele Leute gekommen." Das Engagement der Tänzer sei richtig ansteckend: "Es macht riesig Spaß die Gesichter zu sehen und wie die Menschen sich freuen, dabei zu sein. Diese Freude kann man spüren."

Schon seit 2013 organisiert Lohmann Aktionen rund um Bewegung und sammelt damit Spenden für soziale und karitative Einrichtungen aus der Region. "Der Sinn ist, Menschen zu Spaß und Bewegung zu bringen. Und das Geld kommt in der Region an", erklärt Lohmann. So werde beispielsweise auch der Tierschutzverein Kamp-Lintfort unterstützt oder die Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern. Das Geld werde immer komplett weitergegeben. Und schließlich helfe man auch sich selbst, indem man in Bewegung bleibe. Bis Ende September sind etwa 50 Aktionen am linken Niederrein geplant. Dafür konnten sogar die Bürgermeister der beteiligten Städte gewonnen werden.

Für Bärbel Grotenrath vom Vorstand der Lebenshilfe sind solche Aktionen auch wichtig, um den Verein vorzustellen. Bei ihr und anderen Ehrenamtlichen gab es Süßigkeiten, Infoblätter und Antworten auf alle Fragen rund um die Lebenshilfe. Außerdem wurden Unterschriften gesammelt, die zur geplanten Überarbeitung des Bundesteilhabegesetzes eingereicht werden sollen. Die Lebenshilfe besteht aus rund 200 Familien mit geistig behinderten Angehörigen aus Moers, Rheinhausen, Homberg, Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort.

(BL)
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