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Xanten
Mitgliederboom beim VDK Niederrhein

Xanten. 25.000 Mitglieder am Niederrhein: Bedarf nach Beratung.

Der Sozialverband VDK verzeichnet einen starken Mitgliederzuwachs am Niederrhein. Das 25.000 Mitglied konnte jetzt der VDK-Kreisverbandsvorsitzende Horst Vöge bei einer kleinen Feierstunde in Schermbeck-Gahlen begrüßen. "Das ist ein großartiges Signal für den Kreisverband", sagte Vöge, der auch VdK-Landesverbandsvorsitzender ist. Vöge verwies auf den starken Mitgliederzuwachs generell. Im Landesverband sei die Zahl der Mitglieder in zehn Jahren von 206.000 auf 330.000 gestiegen. Ähnlich sei die Entwicklung im Kreisverband am Niederrhein gewesen, der am 1. Januar 2005 durch den Zusammenschluss der Kreisverbände Wesel und Kleve entstanden sei und am 1. Mai 2006 durch den Kreisverband Duisburg erweitert wurde. Die Dammerin Ilona Korthauer, selbst nun Mitglied im VDK-Ortsverband Schermbeck, wurde im Gahlener Gemeindehaus als 25.000. Mitglied am Niederrhein mit einem Blumenstrauß begrüßt.

Horst Vöge und Kreisverbands-Geschäftsführer Robert Walter sehen die Gründe für das Wachtum des Verbandes, dessen Kürzel für "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands" steht, in neuen Gesetzen und gestiegenem Beratungsbedarf. "Die Sozialgesetzgebung ist wesentlich komplizierter geworden", stellte Vöge fest. Auch die Landesausführungsgesetze seien jetzt komplexer und damit für den Bürger weniger verständlich. Die Änderung auf dem Arbeitsmarkt und zunehmend prekäre Beschäftigungsverhältnisse hätten ebenso zu größerem Beratungsbedarf geführt wie die komplizierter gewordene Pflegegesetzgebung. "Der VdK verfügt über Fachleute für die Unterstützung in sozialrechtlichen Fragen", sagt Robert Walter. "Mehr als 10 000 Beratungen gab der VdK-Kreisverband im Jahre 2016", berichtet Horst Vöge von der Arbeit der Beratungsstellen in Wesel, Dinslaken, Moers, Rheinberg, Rees, Emmerich, Kleve, Kevelaer, Kerken, Goch und an drei Stellen im Duisburger Stadtgebiet.Die Mitgliedschaft im VDK beträgt fünf Euro monatlich. Monatlich erhalten Mitglieder die VdK-Zeitung. Der VdK engagiert sich auch gesellschaftspolitisch: Gegenwärtig ist der Kreisverband dabei, auf Fehlentwicklungen im Wohnungsbau hinzuweisen. In Gesprächen mit der Kreisverwaltung Wesel hat Vöge auf dringend erfoprderliche Förderung des sozialen Wohnungsbaus verwiesen. "Kreisdirektor Berensmeier will sich des Problems annehmen", teilte Vöge mit. Gespräche seien auch mit dem Kreis Kleve seien geplant.

(hs)
 
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