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Sonsbeck
Neue Gasleitung: Von heute an wird gebuddelt

Sonsbeck. Die Poller sind weg, zumindest vorübergehend - so lange wie hier neue Gasleitungen verlegt werden: Damit es für Rettungswagen weiterhin "ein Durchkommen" gibt am Wyfeld, hat Martin Grunberg, beim Bauamt zuständig für Straßenunterhaltung, dafür gesorgt, dass die Poller entfernt werden. Bürger hatten im Rathaus beklagt, dass es eng werde, wenn mal ein Transport mit dem Rettungswagen notwendig ist. Grunenberg hatte sich vor Ort ein Bild gemacht. Am nächsten Tag waren die Poller weg. Bis zum Jahresende braucht die Gelsenwasser Energie Netzwerk (GWN), um im "Bohrspülverfahren" vom Bögelschen Weg über den Dassendaler Weg runter bis nach Labbeck in zwei Metern Tiefe Gasleitungen verlegt werden: Alle 150 bis 200 Meter wird eine so genannte Start-Zielgrube gegraben - ein Loch von zwei mal fünf Metern, zwei Meter tief. Ein Kettenfahrzeug, auf dem ein Bohrgerät installiert ist, spült über diese Grube das Erdreich aus und legt so einen Schacht frei, durch den die Niederrheinische Gas und Wasserwerke (NGW) ein neues Gasrohr ziehen.

Ab Labbeck den Tüschenwald hinunter über die Marienbaumer Straße bis zum Haselbusch geht das dann nicht mehr so einfach und kostengünstig: Da in diesem Bereich zu viele Fremdleitungen - zum Beispiel Telekom - liegen, muss dort die Fahrbahn geöffnet werden.

Der Bauherr will den Dreck, der durch die Arbeiten entsteht, zeitnah entfernen. Heute beginnen die Spülarbeiten entlang des Dassendaler Weges. Dann ist die Durchfahrt nach Sonsbeck komplett gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

(jas)
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