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Sonsbeck
Sonsbeck an die Autodatenbahn

Sonsbeck. Bis heute 19 Uhr können die Bürger sich für das schnelle Internet entscheiden. Von Sabine Hannemann

Der Countdown läuft. Bis heute, 19 Uhr, können sich Sonsbecker Bürger für die schnelle Datenautobahn mit Glasfaser entscheiden. Am Samstag rührte das Unternehmen Deutsche Glasfaser die Werbetrommel und informierte auf dem Alttorplatz über den Breitbandausbau und die Vorteile vom schnellen Internet. Erreicht die Nachfragebündelung in Sonsbeck 40 Prozent der Bevölkerung zum Stichtag, wird im nächsten Jahr der Breitbandausbau starten. Andere Ortschaften wie Obermoermter, Vynen, Wardt, Büderich sollen folgen. Die Info-Stände in Sonsbeck hatten gut zu tun.

Zum Ende der Aktionszeit kam richtig Bewegung in das Vorhaben. "Das ist meist so, dass die Menschen sich Zeit lassen und dann nochmals vor Ablauf der Frist direkte Informationen brauchen", sagt Kundenberater Nico Knuever. Am letzten Montag hatten sich bereits 25 Prozent der Sonsbecker entschieden und Vorverträge unterschrieben. Hinzu kommen die weiteren Vorverträge aus der vergangenen Woche, so dass sich mit dem heutigen Montag ein neues Bild ergibt.

Knuever gab sich zuversichtlich. Manche Frage am Infostand drehte sich um das Thema Anbieterwechsel, Anschlusskosten wie auch die Verlegungen des Glasfaserkabels an sich. "Die Bürger wollen wissen, mit welchen Erdarbeiten die Verlegung verbunden ist und wie der eigene Anschluss ins Haus kommt", ergänzt Kundenberaterin Jaqueline Gardemann. Einer der Kunden am Infostand von Berater Kevin Beulker ist Christian. "Ich verspreche mir davon sehr viel. Auch für meine Kinder. Vor allem im Job nehmen die Home-Office Zeiten zu, da brauche ich eine richtig schnelle Leitung", sagt der Sonsbecker.

Anders ein Sonsbecker Paar, dass nochmals für die Familie zusätzliche Infos einholte. "Das ist einfach Neuland und wir sind Laien. Ob wir wirklich eine schnellere Leitung brauchen, wollen wir noch in der Familie entscheiden."

Während die Bürger von Sonsbeck bis heute 19 Uhr Zeit haben, steht Labbeck bereits in den Startlöcher und hofft auf eine 40-prozentige Zustimmung aus Sonsbeck. Wird sie nicht erreicht, ist das Thema "generell gestorben", so Knuever.

Als große Chance an die Datenautobahn angeschlossen zu werden bezeichnet Bürgermeister Heiko Schmidt die Lage. "Dazu kommt dann noch das Gewerbegebiet. Für die Unternehmer wäre es ein wirklicher Gewinn. Schade, wenn wir die Quote nicht erreichen", findet er und hofft weiter.

Bis heute, 19 Uhr, ist der Servicepunkt der Deutschen Glasfaser, Hochstraße 83, geöffnet.

Quelle: RP
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