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Xanten
Von der Kunst, ein junger Künstler zu sein

Xanten: Von der Kunst, ein junger Künstler zu sein
Bild einer Ausstellung: Bei der Vernissage gab es auch Musik - gespielt von den Kindern der DRK-Einrichtung Hoppetosse. FOTO: Armin Fischer
Xanten. Mehrere Wochen lang ging es im inklusiven DRK-Familienzentrum Hoppetosse gemeinsam mit Kooperationspartnern und Eltern um Kunst. Was dabei herausgekommen ist, zeigt die Kita in einer Ausstellung. Viel los bei der Vernissage. Von Hildegard van Hüüt

Kunst aus Kinderhand: In vielen unterschiedlichen Projekten hatte das Team des inklusiven Familienzentrums Hoppetosse in Vynen um Leiterin Birgit Düpont mehrere Wochen lang gemeinsam mit Eltern und Projektpartnern mit seinen 37 Kindern kreativ gearbeitet. Herausgekommen ist eine Vielzahl von Exponaten, die nun in einer Ausstellung zu sehen sind. Und wenn schon Ausstellung, dann richtig: Es gab eine Vernissage mit zahlreichen Gästen.

In den Gruppenräumen und auch im Flur präsentierten die Erzieherinnen Kunstwerke. Ein Projekt, das den Titel "Tannenbaum 2017" trug, war unter Leitung von Jana Bruns entstanden, ein anderes, das "Gips-Orakel" hieß, hatten die Integrationshelfer Milan Cofalik, Jan Scheepers, Timo Helling und Kevin Zemke mit Kindern erstellt. Eine dritte Arbeit mit dem Titel "Die Wasserflöhe" wurde von einer Gruppe von Eltern mit Kindern ab einem Jahr angefertigt. Und unter dem Titel "Tannenbaum 2017" verbarg sich die Verwendung von Blattgold für adventliche Floristik.

"Von der Kunst, ein Künstler zu sein" war das Projekt mit verschiedenen Partnern überschrieben. Und das wurde auch an der Erstellung der Titel-Collage deutlich, an der sechs der zahlreichen Hoppetosse-Kooperationspartner beteiligt waren: die Beratungsstelle Kreis Wesel, der Sportverein Vynen-Marienbaum, das Heilpädagogische Heim Marienbaum, die Xantener Stadtbücherei, die Künstlerinnen Sabine Suhrborg und Kelly Krams sowie die Leitung der katholischen Tageseinrichtung St. Pantaleon, stellvertretend für das Familienzentrum im Verbund Xanten.

Eröffnet wurde die Vernissage mit einer kurzen Begrüßung durch die Leiterin. Dabei stellte Erzieherin Sabine Tietz elf drei- bis sechsjährige Kinder zum Tanz als Wichtel auf. Der Musiktitel "Millionen Lichter" bot der Tanzgruppe "Flotte Füße" die richtige Melodie, um den Gästen zu zeigen, mit wie viel Geduld sich das Hoppetosse-Team um ganzheitliches Lernen bemüht. Mit Trommeln, Klanghölzern, Klangbausteinen, Glockenspiel und Gong stimmten die Kinder die Gäste rhythmisch auf den Kunstgenuss ein.

Das Schmücken des Tannenbaumes, der vor dem KiTa-Gebäude steht, war natürlich Aufgabe der Kinder unter Aufsicht des Elternbeirates, dem auch Britta Schnur angehört. "Uns allen gefällt sehr, was das Erzieherteam mit unseren Kindern zustande gebracht hat", erklärte Schnur. Es freue den Elternbeirat sehr, dass er dem KiTa-Team an diesem wichtigen Tag zur Hilfe kommen könne.

Den Eingangsbereich der Kindertagesstätte durchzog der Duft von köstlichem Popcorn, das Svenja Woge als engagierte KiTa-Mutter in hübsch dekorierten Tütchen an die Kinder verteilte.

Viele Gäste nutzten die Cafeteria, um bei leckerem Kuchen und heißem Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen. Margret Verkühlen erzählte als Großmutter der dreijährigen Enkeltochter Sophia: "Ich war bereits im letzten Jahr zum Backen mit meiner Enkeltochter hier und freue mich darüber, dass ich heute ein weiteres Mal hier sein kann." Draußen konnten die Kinder unter Aufsicht von Erzieherin Veronika Bauhuis Stockbrot backen, und Carina Scholten bot selbst gemachten Apfelpunsch an.

Quelle: RP
 
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