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Düsseldorf
33 Personen aus NRW in "Heiligen Krieg" gezogen

Düsseldorf. In diesem Jahr sind den Behörden 33 Fälle bekannt geworden, in denen Menschen aus NRW Richtung Syrien in den "Heiligen Krieg" gezogen sind. Wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf Fragen des CDU-Politikers Gregor Golland hervorgeht, handelt es sich um 15 Männer und 18 Frauen, davon zehn unter 21 Jahren. Welcher dschihadistischen Gruppe sie sich anschließen wollten, sei nicht bekannt. Vermutet wird, dass es in den meisten Fällen der IS sei. In diesem Jahr seien weniger als zehn Personen zurückgekehrt. Sie stünden unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Je nach Gefährdungseinschätzung würden "abgestufte individuelle Maßnahmen" getroffen. 17 Rückkehrer befinden sich in NRW derzeit in Haft.

(hüw)
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