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Andermatt in der Schweiz
Rund 30 Menschen durch Bahnunfall verletzt

Andermatt in der Schweiz: Rund 30 Menschen durch Bahnunfall verletzt
Die Lok der Matterhorn Gotthard Bahn nach dem Unfall. FOTO: ap, UF AK SME
Göschenen. Bei einem Rangierunfall im Bahnhof sind in der Schweiz am Montag 27 Gäste der Matterhorn-Gotthard-Bahn verletzt worden. Der Unfall passierte im Bahnhof Andermatt, wie der Bahnbetreiber mitteilte.

Demnach ist es zu einem Auffahrunfall gekommen. Über die Schwere der Verletzungen konnte auch die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Bahn ist besonders bei Touristen beliebt. Ob und wie viele Ausländer aus welchen Ländern unter den Verletzten waren, blieb zunächst offen.

Eine Lokomotive habe über ein Parallelgleis von hinten an das vordere Ende des Zuges gefahren werden sollen, teilte der Bahnbetreiber mit. In den fünf Waggons hätten sich zu diesem Zeitpunkt etwa hundert Menschen aufgehalten. Der Zug hätte den Bahnhof um 11.28 Uhr Richtung Disentis verlassen sollen. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn verkehrt zwischen Zermatt, dem Ausgangspunkt zum Matterhorn, und Disentis rund 140 Kilometer südlich von Zürich. Sie läuft auf 144 Kilometern Schienen und absolviert dabei mehr als 3300 Höhenmeter. Im Dezember 2013 hatte ein Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn an einem unbewachten Bahnübergang einen Lieferwagen gerammt. Drei Waggons sprangen aus den Schienen und elf Menschen wurden verletzt.

(felt/dpa)
 
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